| Die Unmoralische |
So ein paar grundgelehrte Zitate zieren den ganzen Menschen (Heinrich Heine) |
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Zitate 10
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Zitate, Aphorismen und Bonmots , Teil 10
Alle unsere Streitigkeiten entstehen daraus, daß einer dem anderen seine Meinung aufzwingen will.
Bewunderung ist eine sehr kurzlebige Leidenschaft, die sofort verfällt, sobald man mit ihrem Gegenstand näher bekannt wird.
Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt.
"Man kann nicht allen helfen", sagt der Engherzige und hilft keinem. LiteraturtippMarie von Ebner-Eschenbach - Aphorismen Sämtliche Aphorismen aus der Hand der bekannten österreichischen Schriftstellerin [Buch bei AMAZON bestellen]
Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es.
Daß man mit Dienst nach Vorschrift die Urheber der Vorschriften lächerlich machen kann, ist eine herrliche Pointe der Bürokratie.
Vielleicht verdirbt Geld den Charakter. Auf keinen Fall macht Mangel an Geld ihn besser.
Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überläßt?
[...xxx...]
Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in der Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind. LiteraturtippFranzösische Moralisten. La Rochefoucauld, Vauvenargues, Montesquieu, Chamfort. Dieser Band enthält die Aphorismensammlungen von La Rochefoucauld, Chamfort und Vauvenargues. 712 Seiten. [Buch bei AMAZON bestellen]
Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.
Die Schwierigkeit liegt darin, daß wir als Menschen nicht nur Probleme lösen, sondern auch Probleme schaffen.
Also lautet der Beschluß: daß der Mensch was lernen muß.
Das Licht am Ende des Tunnels sind die Scheinwerfer eines heranrasenden Zuges.
Alles wird uns heimgezahlt, wenn auch nicht von denen, welchen wir geborgt haben.
Scheiterhaufen erleuchten nicht die Finsternis. LiteraturtippStanislaw Jerzy Lec - Sämtliche unfrisierte Gedanken. Sämtliche Aphorismen des brillanten polnischen Satirikers Stanislaw Jerzy Lec. Dazu Prosa und Gedichte. [Buch bei AMAZON bestellen]
Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind.
Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, daß er ein Narr ist.
Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.
Man stattet den Dank eigentlich deshalb ab, um die Dankbarkeit loszuwerden.
Freude läßt sich nur ganz auskosten, wenn sich ein anderer mitfreut.
Die Tabakindustrie tötet allein in England jährlich 120.000 ihrer Kunden.
In Dir muß brennen, was Du in anderen entzünden willst. LiteraturtippDas große Handbuch der Zitate von A - Z Thematisch geordnete Zitate auf 1136 Seiten. Ein ideales Nachschlagewerk für unter 30 DM. [Buch bei AMAZON bestellen]
Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, daß die Menschen selber einander die Hölle heiß machen.
Alle reden über das Wetter, aber keiner tut etwas dagegen.
Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen.
Wo Kompromisse fehlen, dominieren die Faustregeln.
Ein Prozeß, der von der Amöbe zum Menschen geführt hat, schien den Philosophen augenscheinlichen Fortschritt zu bedeuten - aber ob die Amöbe dieser Auffassung zustimmen würde, ist nicht bekannt.
Alles wird teuerer, nur die Ausreden werden immer billiger.
'Augen auf und durch.'
Jeder schliesst von sich auf andere und berücksichtigt nicht, daß es auch anständige
Menschen gibt.
Man kann keinen Eierkuchen backen, ohne ein paar Eier zu zerschlagen.
Paul McCartneys Frau Linda teilte mit, daß ihre Hunde fortan nur noch vegetarisch ernährt werden...
Alle menschlichen Organe werden irgendwann einmal müde, nur die Zunge nicht.
Der Erfolg zählt. Mißerfolge werden gezählt.
Ein Wissenschaftler ist jemand, dessen Einsichten größer sind als seine Wirkungsmöglichkeiten. Gegenteil: Politiker. LiteraturtippHarenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate. Mit über 50.000 Zitaten auf 1.600 Seiten sowohl der umfangreichste als auch der beste Zitatenband auf dem Markt. Mit knapp 98 DM leider auch der teuerste. Ideal für Leute, die beruflich häufig Zitate benötigen. [Buch bei AMAZON bestellen]
Alle Menschen sind gleich. Nicht die Geburt, nur die Tüchtigkeit macht einen Unterschied.
Worte verbinden nur, wo unsere Wellenlängen längst übereinstimmen.
Als der Humor den Karneval sah, zweifelte er an sich.
Mich kümmert nicht, daß die Menschen mich nicht kennen.
Mich kümmert, daß ich die Menschen nicht kenne.
Alles ist schwierig, bevor es leicht wird.
Die meisten unserer Fehler erkennen und legen wir erst dann ab, wenn wir sie an den anderen entdeckt und gesehen haben, wie sie denen stehen.
Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten.
In der Freundschaft wie in der Liebe ist man oft glücklicher durch das, was man nicht weiß,
als durch das, was man weiß.
Lieber von den Richtigen kritisiert als von den Falschen gelobt werden.
Die Wahrheit liegt meist am Rande, nicht in der Mitte.
Schule ohne Streß gehört in das Reich der Träumereien am pädagogischen Kamin.
Alles ist komisch, solange es jemand anderem passiert.
Einen sicheren Freund erkennt man in unsicherer Sache.
Natürliche Dinge sind nicht unanständig.
Alle Menschen schieben auf und bereuen den Aufschub.
Alles, was uns wirklich nützt, ist für wenig Geld zu haben. Nur das Überflüssige kostet viel.
Aufklärung nennt man den Vorgang, bei dem ein Erwachsener mit Hilfe aller seiner Kenntnisse den Kindern ein Viertel von dem erzählt, was sie schon wissen.
Wer einmal über's Ohr gehauen wurde, der hört beim nächsten Mal besser.
Als der Geist noch in Höhlen hauste, war er unbeachtet, aber frei.
Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen.
Alle Männer haben nur zwei Dinge im Sinn. Geld ist das andere.
Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen Schatten.
Jeder hat so viel Recht, wie er Gewalt hat.
Alles im Leben hat seinen Preis; auch die Dinge, von denen man sich einbildet, man kriegt sie geschenkt.
Bücher sind oft die besten Freunde. Aber sie sollten nicht die einzigen in unserem Leben sein.
Albernheit ist der Prüfstein wahrer Freundschaft und auch der Liebe.
Ja, mach nur einen Plan, sei nur ein großes Licht, und mach noch einen zweiten Plan,
gehn tun sie beide nicht.
Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick abwarten ist alles.
Jeder will lieber fremde Fehler verbessert haben als eigene.
Frag nicht, was das Leben dir gibt, frag, was du gibst.
Klassiker sind Dichter, die man loben kann, ohne sie gelesen zu haben.
Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie Aktien kaufen, und frech, weil sie dann noch Dividende haben wollen.
Was für ein Ende soll die Ausbeutung der Erde in all den künftigen Jahrhunderten noch finden?
Bis wohin soll unsere Habgier noch vordringen?
Das Greisenalter, das alle zu erreichen wünschen, klagen alle an,
wenn sie es erreicht haben.
Wer schweigt, scheint zuzustimmen.
Ein Zensor ist ein menschgewordener Bleistift oder ein bleistiftgewordener Mensch.
Alles Gescheite mag schon siebenmal gedacht worden sein. Aber wenn es wieder gedacht wurde, in anderer Zeit und Lage, war es nicht mehr dasselbe.
Alles, was nötig ist, damit das Schlechte in der Welt gewinnt, sind genügend gute Menschen, die nichts tun. Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1908)
Tiere sind die besten Freunde. Sie stellen keine Fragen und kritisieren nicht.
Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise.
Zu großes Ansehen ist für die geistige Gesundheit nicht gut.
Die Wissenschaftsfeindlichkeit der Bevölkerung stammt von der Bevölkerungsfeindlichkeit der Wissenschaft.
Alle Wirtschaftsprobleme wären zu lösen, wenn man die Selbstgefälligkeit steuerpflichtig machte.
Das Leben ist simpel:
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