Die Unmoralische
So ein paar grundgelehrte Zitate zieren den ganzen Menschen
(Heinrich Heine)
 
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Zitate 10




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Zitate, Aphorismen und Bonmots , Teil 10



Alle unsere Streitigkeiten entstehen daraus, daß einer dem anderen seine Meinung aufzwingen will.
(Mahatma Gandhi, ind. Politiker, 1869-1948)

Bewunderung ist eine sehr kurzlebige Leidenschaft, die sofort verfällt, sobald man mit ihrem Gegenstand näher bekannt wird.
(Joseph Addison, engl. Dichter, 1672-1719)

Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt.
(Ludwig Wittgenstein, österr. Philosoph, 1889-1951)

"Man kann nicht allen helfen", sagt der Engherzige und hilft keinem.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916)

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Marie von Ebner-Eschenbach - Aphorismen
Sämtliche Aphorismen aus der Hand der bekannten österreichischen Schriftstellerin
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Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es.
(Mark Aurel, röm. Kaiser, 121-180)

Daß man mit Dienst nach Vorschrift die Urheber der Vorschriften lächerlich machen kann, ist eine herrliche Pointe der Bürokratie.
(Cyril Northcote Parkinson, englischer Historiker und Publizist, 1909-1993)

Vielleicht verdirbt Geld den Charakter. Auf keinen Fall macht Mangel an Geld ihn besser.
(John Steinbeck, amerikan. Schriftsteller, 1902-1968)

Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überläßt?
(Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, *1926)

[...xxx...]
(Erich Kästner, dt. Schriftsteller, 1899-1974)

Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in der Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind.
(La Rouchfoucauld, franz. Schriftsteller, 1613-1680)

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Französische Moralisten. La Rochefoucauld, Vauvenargues, Montesquieu, Chamfort.
Dieser Band enthält die Aphorismensammlungen von La Rochefoucauld, Chamfort und Vauvenargues. 712 Seiten.
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Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.
(Joseph Rudyard Kipling, engl. Erzähler, 1865-1936)

Die Schwierigkeit liegt darin, daß wir als Menschen nicht nur Probleme lösen, sondern auch Probleme schaffen.
(Edward Teller, ungarisch-amerikan. Physiker, *1908)

Also lautet der Beschluß: daß der Mensch was lernen muß.
(Wilhelm Busch, dt. Schriftsteller, Zeichner u. Maler, 1832-1908)

Das Licht am Ende des Tunnels sind die Scheinwerfer eines heranrasenden Zuges.
(unbekannt)

Alles wird uns heimgezahlt, wenn auch nicht von denen, welchen wir geborgt haben.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916)

Scheiterhaufen erleuchten nicht die Finsternis.
(Stanislaw Jerzy Lec, poln. Schriftsteller, 1909-1966)

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Stanislaw Jerzy Lec - Sämtliche unfrisierte Gedanken.
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Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, daß er ein Narr ist.
(Shakespeare, Wie es euch gefällt)

Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.
(Niccolo Machiavelli, ital. Politiker u. Schriftst., 1469-1527)

Man stattet den Dank eigentlich deshalb ab, um die Dankbarkeit loszuwerden.
(Eduard von Hartmann, dt. Philosph, 1842-1906)

Freude läßt sich nur ganz auskosten, wenn sich ein anderer mitfreut.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)

Die Tabakindustrie tötet allein in England jährlich 120.000 ihrer Kunden.
(Frank Dobson, brit. Gesundheitsminister)

In Dir muß brennen, was Du in anderen entzünden willst.
(Augustinus, abendl. Philosoph, 354-430)

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Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, daß die Menschen selber einander die Hölle heiß machen.
(Friedrich Rückert, dt. Dichter, 1788-1866)

Alle reden über das Wetter, aber keiner tut etwas dagegen.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)

Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen.
(Karl Marx, dt. Phil. & Sozialökonom, 1813-1883)

Wo Kompromisse fehlen, dominieren die Faustregeln.
(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1936)

Ein Prozeß, der von der Amöbe zum Menschen geführt hat, schien den Philosophen augenscheinlichen Fortschritt zu bedeuten - aber ob die Amöbe dieser Auffassung zustimmen würde, ist nicht bekannt.
(Bertrand Russel, engl. Phil. u. Mathematiker, 1872-1970)

Alles wird teuerer, nur die Ausreden werden immer billiger.
(H.-J. Rauschenbach, dt. Fernsehjournalist)

'Augen auf und durch.'
(Cornelia Schmalz-Jacobsen, dt. Politikerin)

Jeder schliesst von sich auf andere und berücksichtigt nicht, daß es auch anständige Menschen gibt.
(Heinrich Zille, dt. Graphiker, 1858-1929)

Man kann keinen Eierkuchen backen, ohne ein paar Eier zu zerschlagen.
(Napoleon I., frz. Kaiser, 1769-1821)

Paul McCartneys Frau Linda teilte mit, daß ihre Hunde fortan nur noch vegetarisch ernährt werden...
Und Felle dürften sie auch nicht tragen.
(Conan O'Brien, Late Night, NBC)

Alle menschlichen Organe werden irgendwann einmal müde, nur die Zunge nicht.
(Konrad Adenauer, dt. Politiker)

Der Erfolg zählt. Mißerfolge werden gezählt.
(Nikolaus Cybinski, dt. Aphoristiker, *1936)

Ein Wissenschaftler ist jemand, dessen Einsichten größer sind als seine Wirkungsmöglichkeiten. Gegenteil: Politiker.
(Helmar Nahr, dt. Wirtschaftswissenschaftler, *1931)

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Alle Menschen sind gleich. Nicht die Geburt, nur die Tüchtigkeit macht einen Unterschied.
(Voltaire, frz. Schriftsteller & Philosoph, 1694-1778)

Worte verbinden nur, wo unsere Wellenlängen längst übereinstimmen.
(Max Frisch, schweizer. Dramatiker, 1911-1991)

Als der Humor den Karneval sah, zweifelte er an sich.
(Norbert Stoffel)

Mich kümmert nicht, daß die Menschen mich nicht kennen. Mich kümmert, daß ich die Menschen nicht kenne.
(Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v. Chr.)

Alles ist schwierig, bevor es leicht wird.
(Moslik Saadi)

Die meisten unserer Fehler erkennen und legen wir erst dann ab, wenn wir sie an den anderen entdeckt und gesehen haben, wie sie denen stehen.
(Karl Gutzkow, dt. Journalist und Literaturkritiker, 1811-1878)

Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten.
(Martin Luther, dt. Reformator, 1483-1546)

In der Freundschaft wie in der Liebe ist man oft glücklicher durch das, was man nicht weiß, als durch das, was man weiß.
(Francois de La Rouchefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1680)

Lieber von den Richtigen kritisiert als von den Falschen gelobt werden.
(Gerhard Kocher, schweizer. Gesundheitsökonom, *1939)

Die Wahrheit liegt meist am Rande, nicht in der Mitte.
(Henry Miller, amerikan. Schriftsteller, 1891-1980)

Schule ohne Streß gehört in das Reich der Träumereien am pädagogischen Kamin.
(Christa Mevers, dt. Psychologin, in 'Deutsches Ärzteblatt')

Alles ist komisch, solange es jemand anderem passiert.
(William P. Rogers, amerikan. Humorist, 1879-1935)

Einen sicheren Freund erkennt man in unsicherer Sache.
(Marcus Tullius Cicero, röm. Redner, Politiker u. Schriftsteller, 106-43 v. Chr.)

Natürliche Dinge sind nicht unanständig.
(Vergil, röm. Dichter, 70-19 v. Chr.)

Alle Menschen schieben auf und bereuen den Aufschub.
(G. C. Lichtenberg, dt. Schriftsteller & Phisiker, 1742-1799)

Alles, was uns wirklich nützt, ist für wenig Geld zu haben. Nur das Überflüssige kostet viel.
(Axel Munthe, schwedischer Schriftsteller, 1857-1949)

Aufklärung nennt man den Vorgang, bei dem ein Erwachsener mit Hilfe aller seiner Kenntnisse den Kindern ein Viertel von dem erzählt, was sie schon wissen.
(Wolfgang Herbst, dt. Aphoristiker u. Schriftsteller, *1925)

Wer einmal über's Ohr gehauen wurde, der hört beim nächsten Mal besser.
(Ernst R. Hauschka, dt. Essayist, *1926)

Als der Geist noch in Höhlen hauste, war er unbeachtet, aber frei.
(Bert Brecht, dt. Schriftsteller, 1898-1956)

Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen.
(Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)

Alle Männer haben nur zwei Dinge im Sinn. Geld ist das andere.
(Jeanne Moreau, franz. Schauspielerin, *1928)

Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen Schatten.
(Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1874-1936)

Jeder hat so viel Recht, wie er Gewalt hat.
(Baruch de Spinoza, niederl. Philosoph, 1632-1677)

Alles im Leben hat seinen Preis; auch die Dinge, von denen man sich einbildet, man kriegt sie geschenkt.
(Theodor Fontane, dt. Schriftsteller, 1819-1863)

Bücher sind oft die besten Freunde. Aber sie sollten nicht die einzigen in unserem Leben sein.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916)

Albernheit ist der Prüfstein wahrer Freundschaft und auch der Liebe.
(Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)

Ja, mach nur einen Plan, sei nur ein großes Licht, und mach noch einen zweiten Plan, gehn tun sie beide nicht.
(B. Brecht, Dreigroschenoper)

Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick abwarten ist alles.
(Arthur Schnitzler, österr. Dramatiker, 1892-1931)

Jeder will lieber fremde Fehler verbessert haben als eigene.
(Marcus Fabius Quintilian, röm. Redner u. Schriftsteller, 30-96 n. Chr.)

Frag nicht, was das Leben dir gibt, frag, was du gibst.
(Alfred Adler, österr. Arzt, 1870-1937)

Klassiker sind Dichter, die man loben kann, ohne sie gelesen zu haben.
(Gilbert Keith Chesterton, engl. Schriftsteller, 1874-1907)

Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie Aktien kaufen, und frech, weil sie dann noch Dividende haben wollen.
(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)

Was für ein Ende soll die Ausbeutung der Erde in all den künftigen Jahrhunderten noch finden? Bis wohin soll unsere Habgier noch vordringen?
(Plinius d. Ä., röm. Philosoph, 23-79 n.Chr.)

Das Greisenalter, das alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es erreicht haben.
(Marcus Tullius Cicero, römischer Redner, 106-43 v.Chr.)

Wer schweigt, scheint zuzustimmen.
(Papst Bonifatius VIII., 1235-1303)

Ein Zensor ist ein menschgewordener Bleistift oder ein bleistiftgewordener Mensch.
(Johann Nepomuk Nestroy, österr. Lustspieldichter, 1801-1862)

Alles Gescheite mag schon siebenmal gedacht worden sein. Aber wenn es wieder gedacht wurde, in anderer Zeit und Lage, war es nicht mehr dasselbe.
(Ernst Bloch, amerikan. Komponist, 1880-1956)

Alles, was nötig ist, damit das Schlechte in der Welt gewinnt, sind genügend gute Menschen, die nichts tun.
(Edmund Burke, brit. Staatsmann, 1729-1797)

Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt.

(Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1908)

Tiere sind die besten Freunde. Sie stellen keine Fragen und kritisieren nicht.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)

Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise.
(Gerhart Hauptmann, dt. Dichter, 1862-1946)

Zu großes Ansehen ist für die geistige Gesundheit nicht gut.
(George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Die Wissenschaftsfeindlichkeit der Bevölkerung stammt von der Bevölkerungsfeindlichkeit der Wissenschaft.
(Gerhard Kocher, schweizer. Ökonom, *1939)

Alle Wirtschaftsprobleme wären zu lösen, wenn man die Selbstgefälligkeit steuerpflichtig machte.
(Jaques Tati, franz. Komiker, 1908-1982)

Das Leben ist simpel:
Wir werden geboren, rennen hin und her, und eines Tages sind wir tot!
(unbekannt)




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