Die Unmoralische
Gleich nach dem Schöpfer eines guten Satzes kommt der, der ihn zum ersten Mal zitiert..
(Ralph Waldo Emerson)
 
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Zitate 16




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Zitate und Aphorismen, Teil 16



Krieg mit Frauen ist der einzige, den man durch Rückzug gewinnt.
(Napoleon)

Auch wenn das Brett vor dem Kopf aus Teakholz ist, wird sein Träger dadurch nicht edeler.
(Edmund Kreuzner, Journalist u. Hörfunkautor)

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Wenn nicht jetzt, wann dann?
(Talmud)

Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen.
(Konrad Adenauer, dt. Politiker, 1876-1967)

Das Gedächtnis ist ein sonderbares Sieb. Es behält alles Gute von uns und alles Üble von den anderen.
(Wieslaw Brudzinski, poln. Aphoristiker, *1920)

Hin und wieder verlieren Mädchen ihren besten Freund, wenn sie ihn heiraten.
(Francoise Sagan, franz. Schriftstellerin, *1935)

Wir alle tragen Masken, und es kommt der Zeitpunkt, an dem wir sie nicht mehr abnehmen können, ohne dabei Stücke unserer Haut mit abzutrennen.
(Andre Berthiaume)

Ein Glück, dass man nicht alle kennt, die man nicht mag.
(Michael Richter)

Die beste Idee nützt niemandem, wenn sie nicht verwertet wird.
(Walter Alteiby)

Erst will man einen Platz an der Sonne, dann sucht man dort den Schatten.
(Edmund Kreuzner, Journalist u. Hörfunkautor)

Konversation ist die Kunst zu reden, ohne zu denken.
(Victor de Kowa, dt. Schauspieler 1904-1973)

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Wenn Arbeiten reich macht, müssten die Mühlen den Eseln gehören.
(Sprichwort)

Es bewährt sich, an das Gute im Menschen zu glauben, aber sich auf das Schlechte zu verlassen.
(Alfred Polgar, österr. Schriftsteller, 1873-1955)

Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten. Wer nicht fragt, bleibt ein Narr für immer.
(Chinesisches Sprichwort)

Glücklichsein ist eine Gabe des Schicksals und kommt nicht von außen; man muß es sich selbst erkämpfen. Das ist aber auch tröstend, denn man kann es sich erkämpfen.
(Wilhelm von Humbold, dt. Philosoph u. Politiker, 1767-1835)

Geld korrumpiert - vor allem jene, die es nicht haben.
(Peter Ustinov, engl. Schauspieler u. Schriftsteller, *1921)

Moderne Journalisten erkennt man daran, daß sie schreiben können, aber nicht denken.
(Karl Schwarzer)

Die Selbstkritik hat viel für sich. Gesetzt der Fall, ich tadle mich, so kommt es dann zuletzt heraus, daß ich ein ganz famoses Haus.
(Wilhelm Busch, dt. Schriftsteller, Zeichner u. Maler, 1832-1908)

Altsein heißt für mich immer: Fünfzehn Jahre älter als ich.
(Bernard Mannes Baruch, wirtschaftspolitischer Berater, 1870-1965)

Schönheit ist nicht nur das Aussehen, sondern alles, was wir an einem Menschen als schön empfinden.
(Wolperin)

Einem Kind, das die Dunkelheit fürchtet, verzeiht man gern; tragisch wird es erst, wenn Männer das Licht fürchten.
(Platon, altgriechischer Philosoph, 428-348 v. Chr.)

Ein Buch ist ein Spiegel, aus dem kein Apostel herausgucken kann, wenn ein Affe hineinblickt.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742-1799)

Wer ein Problem definiert, hat es schon halb gelöst.
(Sir Julian Huxley, brit. Biologe u. Schriftsteller, 1887-1975)

Die Menschheit ist zu weit vorwärts gegangen, um sich zurückzuwenden, und bewegt sich zu rasch, um anzuhalten.
(Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)

Was Richterstuhl und Polizei für den Bürger, muß die öffentliche Meinung für Regenten und ihre Minister werden.
(Karl Julius Weber, dt. Satiriker, 1767-1832)

Wo man am meisten drauf erpicht, gerade das bekommt man nicht.
(Wilhelm Busch, dt. Schriftsteller, Zeichner u. Maler, 1832-1908)

Weicher ist stärker als hart, Wasser stärker als Fels, Liebe stärker als Gewalt.
(Hermann Hesse, dt. Schriftsteller, 1877-1962)

Bilder sind schnelle Schüsse ins Gehirn.
(Kroeber-Riel)

Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand. Nur werden die Ämter leider nicht von Gott vergeben.
(Gerhard Uhlenbuck, Imunbiologe u. Aphoristiker, *1929)

Ich liebe den Sturm und fürchte die Stille.
(Christina von Schweden, Königin von Schweden, 1626-1689)

Wer nur um Gewinn kämpft, erntet nichts, wofür es sich lohnt, zu leben.
(Antoine de Saint-Exupery, franz. Schriftsteller, 1900-1944)

Immer noch werden Hexen verbrannt auf den Scheiten der Ideologie!
(Konstantin Wecker, dt. Liedermacher, *1947)

Nichts ist besser verteilt als die Intelligenz - wir alle sind mit der eigenen zufrieden.
(Spanisches Sprichwort)

Der Krieg ist eine Seuche. Er kann Staaten und Völker verschlingen, die vom ursprünglichen Schauplatz der Feindseligkeiten weit entfernt sind.
(Franklin Roosevelt, 32. Präs. d. USA, 1882-1945)

Die Unwissenheit ist der Wahrheit näher als das Vorurteil.
(Wladimir Iljitsch Lenin, russ. Politiker, 1870-1924)

In Rußland wird das Volk durch die Partei verdummt, in den Vereinigten Staaten durch die Television.
(Friedrich Dürrenmmatt, schweizer. Schriftsteller, 1921-1990)

An den Kritikern überrascht mich am meisten, wie man in so kurzer Zeit eine Kritik schreiben kann über ein Stück, das so lange zu seiner Entstehung braucht.
(Tennessee Williams, amerikan. Dramatiker, 1911-1983)

Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.
(Heinrich Heine, dt. Scchriftsteller, 1797-1856)

Der Intellektuelle genießt es, die Hand zu beißen, die ihn ernährt, aber er beißt sie niemals ganz ab.
(Thomas Griffith, amerikan. Schriftsteller, *1915)

Nicht 'blindes' sondern sehendes, einsetzendes Vertrauen; nicht 'ergebenes', vielmehr kühnes, ringendes mitwirkendes Vertrauen scheint mir das höchste Gut zu sein, das im menschl. Dasein erlangt werden kann.
(Martin Buber, jüd. Rechtsphilosoph, 1878-1965)

Wer sich nicht verstellen kann, der kann nicht regieren.
(Ludwig XI, König von Frankreich, 1423-1483)

Geld ist das Brecheisen der Macht.
(Friedrich Wilhelm Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Die meisten jagen so sehr dem Genuß nach, daß sie an ihm vorbeilaufen.
(Søren Kierkegaard, dänischer Theologe und Philosoph, 1813-1855)

Es gibt eine Menge Dinge in der Welt, die ich gerne anders hätte, als sie in Wirklichkeit sind; aber in einer Welt ohne Böses würde das Leben nicht lebenswert sein.
(T.S. Eliot, engl. Dichter, 1888-1965)

[...xxx...]
(Erich Kästner, dt. Schriftsteller, 1899-1974)

Die Liebe zur Ehrlichkeit ist die Tugend des Zuschauers, nicht die der handelnden Personen.
(George Bernard Shaw, anglo-irischer Dichter, 1856-1950)

Die größte aller Schwächen ist, zu fürchten, schwach zu erscheinen.
(Jacques Bénigne Bossuet, frz. Theologe u. Historiker, 1627-1704)

Anpassung ist die Stärke der Schwachen.
(Wolfgang Herbst, dt. Aphoristiker und Schriftsteller, *1925)

Wie wolltest du dich überwinden
kurzweg die Menschen zu ergründen
du kanntst sie nur von außenwärts
du siehst die Weste, nicht das Herz.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1908)

Leichter läßt sich eine glühende Kohle auf der Zunge halten als ein Geheimnis.
(Sokrates, griech. Philosoph, 470-399 v. Chr.)

Disziplin ohne Demokratie führt zur Gewalt, Demokratie ohne Disziplin zur Anarchie.
(Reza Pahlewi, Schah von Persien, 1919-1980)

Puritanismus ist die quälende Furcht, daß irgendwer irgendwo glücklicher sein könnte.
(Henry Louis Mencken, amerikan. Journalist und Literaturkritiker, 1880-1956)

Das Geheimnis jeder Macht besteht darin zu wissen, daß andere noch feiger sind als wir.
(Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)

Ich habe geweint, weil ich keine Schuhe hatte, bis ich einen traf, der keine Füße hatte.
(Anonymus)

Erfolg ist eine Folgeerscheinung, niemals darf er zum Ziel werden.
(Gustave Flaubert, franz. Schriftsteller, 1821-1880)

Der wird es weit bringen: der glaubt an das, was er sagt.
(Der franz. Staatsmann Mirabeau über Robespierre)

Der wird es zu nichts bringen: der glaubt ja, was er sagt.
(Konrad Adenauer über Ludwig Erhard)

Wenn das Automobil denselben Entwicklungszyklus wie der Computer hätte, würde ein Rolls Royce heute 100 Dollar kosten, eine Gallone Benzin auf eine Million Meilen verbrauchen und einmal pro Jahr explodieren und dabei alle Insassen umbringen.
(Robert X Cringley, Info World)

Ich mag Philosophen nicht, die das Haar auf fremden Köpfen spalten. Noch dazu mit einem Beil.
(Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Schriftsteller, 1909-1966)

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Nicht jeder Unternehmer, der stiften geht, ist ein Mäzen.
(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1936)

Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen.
(Christian Morgenstern, dt. Schriftsteller, 1871-1914)

Sei dir bewußt, was du weißt. Was du hingegen nicht weiß, das gib zu. Das ist das richtige Verhältnis zum Wissen.
(Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v. Chr.)

Es existiert für den Kunden nur das, was von ihm wahrgenommen wird. Was ihm nicht bewußt wird, gibt es nicht.
(Müller Merbach)

Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Daß man mit Dienst nach Vorschrift die Urheber der Vorschriften lächerlich machen kann, ist eine herrliche Pointe der Demokratie.
(Cyril Northcote Parkinson, brit. Historiker u. Publizist, 1909-1993)

Richte nie den Wert des Menschen schnell nach einer kurzen Stunde. Oben sind bewegte Wellen, doch die Perle liegt am Grunde.
(Otto von Leixner, dt. Schriftsteller, 1847-1907)

Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

Den sicheren Freund erkennt man in unsicherer Sache.
(Marcus Tullius Cicero, röm. Staatsmann, Redner u. Philosoph, 106-43 v. Chr. )

Die glücklichste Ehe, die ich mir persönlich vorstellen kann, wäre die Verbindung zwischen einem tauben Mann und einer blinden Frau.
(Samuel Taylor Coleridge, engl. Dichter, 1772-1834)

Ich glaube, jedes Volk ist zu jeder Zeit von seinen Politikern verhätschelt, verführt, verarscht, belogen und beschissen worden.
(Paul Breitner, dt. Fußballspieler, *1951)

Auf die bösen Menschen ist Verlaß. Sie ändern sich nicht.
(William Faulkner, amerikan. Schriftsteller, 1897-1962)

Das große unzerstörbare Wunder ist der Menschenglaube an Wunder.
(Jean Paul, dt. Dichter, 1763-1825)

Der Mensch ist ein Abgrund: Es schwindelt einen, wenn man hinabsieht.
(Ludwig Büchner, dt. Philosoph, 1824-1899)

Was ist das Menschlichste? - Jemandem Scham ersparen.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph)

Die Religion hat der Liebe einen großen Dienst erwiesen, indem sie sie zur Sünde erklärte.
(Anatole France, französischer Schriftsteller, 1844-1924)

Vielwisserei lehrt nicht, Vernunft zu haben.
(Heraklit, grichischer Philosoph, 550-480 v. Chr.)

Die Liebe beginnt damit, daß man sich selbst betrügt, und sie endet damit, daß man andere betrügt.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

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Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!
(Leonarado da Vinci, ital. Multitalent, 1452-1519)

Geld nennt man heute Knete, wiel man jeden damit weich bekommt.
(Gerhard Uhlenbruck, dt. Aphoristiker, *1929)

Meckern ist immer leichter, als von anderen angemeckert zu werden.
(Wolfgang Bötsch, dt. CDU-Politiker, *1938)

Die Definition von Kampfhund lautet:
Dies ist jeder Hund, dessen Intelligenzquotient höher ist als der seines Halters.
(Armin Fietz, dt. Lokalpolitiker (Grüne))

Wenn einer nicht will, können zwei sich nicht streiten.
(Spruch aus Spanien)

Gesundheit? - Was nützt einem Gesundheit, wenn man sonst ein Idiot ist?
(Theodor Adorno, dt. Philosoph u. Soziologe, 1909-1969)

Man wird alt, wenn die Anzahl der Kerzen auf der Geburtstagstorte aus Sicherheitsgründen einen Feuerlöscher in Griffweite erfordern.
(Edmund Kreuzner, Journalist u. Hörfunkautor)

Es kann mich niemand daran hindern, über Nacht klüger zu werden.
(Konrad Adenauer, dt. Staatsmann, 1876 - 1967)

Solange Leute saufen und bumsen, wird's auch Rock'n'Roll geben.
(David Coverdale, brit. Sänger (Deep Purple, Whitesnake)




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(C) Markus Gansel
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