| Die Unmoralische |
Gleich nach dem Schöpfer eines guten Satzes kommt der, der ihn zum ersten Mal zitiert.. (Ralph Waldo Emerson) |
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Zitate 19
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Zitate und Aphorismen, Teil 19
Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.
Ich verabscheue, was Sie sagen: ich werde Ihr Recht, es zu sagen, bis zum Tod verteidigen.
Um manche Delikte zu begreifen, genügt es, die Opfer zu kennen. LiteraturtippOscar Wilde - Aphorismen Sämtliche Aphorismen des irischen Schriftstellers in einem Band. [Buch bei AMAZON bestellen]
Spottsucht ist oft Armut an Geist.
Das ist eine Philosophie des Luxus: Kostet etwas genug, läßt es sich gut verkaufen.
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
In der Liebe ist es wie beim Verbrechen - ohne den richtigen Komplizen wird es nichts.
Singen ist gefährlicher als Malen. Ein paar falsche Töne, und man wird von der Kritik zerrissen - ein paar falsche Farben, und man bekommt vielleicht einen Preis. LiteraturtippHarenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate. Mit über 50.000 Zitaten auf 1.600 Seiten sowohl der umfangreichste als auch der beste Zitatenband auf dem Markt. Ideal für Leute, die beruflich häufig Zitate benötigen. [Das interessiert mich >>>]
Man wird alt, wenn die Leute anfangen zu sagen, daß man jung aussieht.
Sei klüger als andere, wenn du kannst, aber sage es nicht.
Die einzige Frau, die einen Nerzpelz wirklich nötig hat, ist das Nerz-Weibchen.
Das Alter hat auch gesundheitliche Vorteile: Zum Beispiel verschüttet man ziemlich viel von dem Alkohol, den man trinken möchte.
Es gab Zeiten, da man die Sklaven legal kaufen mußte. LiteraturtippStanislaw Jerzy Lec - Sämtliche unfrisierte Gedanken. Sämtliche Aphorismen des brillanten polnischen Satirikers Stanislaw Jerzy Lec. Dazu Prosa und Gedichte. [Buch bei AMAZON bestellen]
Siege, die mit unfairen Mitteln errungen wurden, sind schlimmer als Niederlagen.
Jeder hat seinen Lieblingsgegner. Ohne ihn wäre unser Glück nicht vollkommen.
Die Zukunft ist die Ausrede aller jener, die in der Gegenwart nichts tun wollen.
Viele Politiker glänzen, obwohl sie keinen Schimmer haben.
Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf. Es kommt nur auf die Entfernung an. LiteraturtippMarie von Ebner-Eschenbach - Aphorismen Sämtliche Aphorismen aus der Hand der bekannten österreichischen Schriftstellerin [Buch bei AMAZON bestellen]
Der Satiriker ist ein gekränkter Idealist.
Junggesellen sind Männer, die wissen, wie klein die Chance ist, daß man in einer Auster eine Perle findet.
Zwischen Männern un Parfüms gibt es einen wichtigen Unterschied: Parfüms verduften, wen man eine Flasche aufmacht.
Wer am Boden liegt, wird erst recht getreten!
Das beste an modernen Schlagern ist, daß sie nicht lange modern bleiben.
Ideale sind wie Sterne. Wir erreichen sie niemals, aber wie die Seefahrer auf dem Meer richten wir unseren Kurs nach ihnen.
Manch einer, der vor der Versuchung flieht, hofft doch heimlich, daß sie ihn einholt.
Von Ideen kann man nicht leben: man muß etwas mit ihnen anfangen.
Männer sind gar nicht so primitiv, wie Frauen meinen - sie sind noch viel primitiver.
Nicht immer sind die Stillen auch die Weisen. Es gibt verschlossene Truhen, die leer sind.
Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht, der irgendjemand gefällt.
Übergewicht ist nur eine Frage der Größe.
Wenn man Intelligenz als die Fähigkeit definiert, neue Dinge zu lernen und Lösungen für Probleme zu finden, die das erste Mal auftauchen - wer ist dann intelligenter als das Kind?
Ein Snob ist jemand, für den Hummer nur die Vorspeise zu einer Pellkartoffel ist.
Viele Denkmäler werden aus den Steinen errichtet, die man den Toten zu Lebzeiten nachgeworfen hat.
Es ist Unsinn, Türen zuzuschlagen, wenn man sie angelehnt lassen kann.
Mehr als das Gold hat das Blei die Welt verändert, und mehr als das Blei in der Flinte jenes im Setzkasten der Drucker.
Nostalgie ist die Fähigkeit, darüber zu trauern, dass es nicht mehr so ist, wie es früher nicht gewesen ist.
Eine Konferenz ist eine Veranstaltung, wo viele hingehen und wenig herauskommt.
Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, einer zu sein.
Geld macht nicht glücklich, aber es erlaubt einem, sich sein Elend auszusuchen.
Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer!
Klatschspalten sind die Jungbrunnen der Prominenz.
Ein Politiker denkt an die nächste Wahl; ein Staatsmann an die nächste Generation.
Ratten, die das Schiff verlassen haben, nehmen es ihm übel, wenn es nicht versinkt.
Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent darin, mit Menschen auszukommen, die man nicht mag.
Nicht jeder, der fest im Sattel sitzt, kann auch reiten.
Es ist ebenso absurd zu behaupten, ein Mann könne nicht ständig dieselbe Frau lieben, wie zu behaupten, ein Geiger brauche mehrere Geigen, um ein Musikstück zu spielen.
Sommer und Winter lassen sich in England leicht unterscheiden: im Sommer ist der Regen wärmer.
Zwerge bleiben Zwerge, auch wenn sie auf den Alpen sitzen.
Je kleiner der Mann, desto größer die Worte.
Es gibt wirklich sehr viele Menschen, die bloß lesen, damit sie nicht zu denken brauchen.
Wer mit mir reden will, der darf nicht bloß seine eigene Meinung hören wollen.
Der beste Hellseher ist der, der gut raten kann.
An Kindern gefällt mir der Produktionsprozeß am besten.
Sehenswürdigkeiten gehören zu den härtesten Pflichten, die die Kultur dem europäischen Reisenden auferlegt.
Die Schönheit brauchen wir Frauen, damit die Männer uns lieben, die Dummheit, damit wir die Männer lieben.
Eine Frau kann vielleicht wunschlos glücklich sein, aber niemals sprachlos glücklich.
Heimat ist nicht dort, wo man wohnt, sondern wo man liebt und geliebt wird. LiteraturtippKarlheinz Deschner - Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom. Aphorismen. Die Frankfurter Rundschau über diesen Band: »Wie lebendig Karlheinz Deschner bis heute geblieben ist, legt diese Aphorismen-Sammlung dar, die seinen oppositionellen Geist in tiefen Nuancen zeigt« [Das interessiert mich >>>]
Der Mann der Wissenschaft muß ständig bemüht sein, an seinen eigenen Wahrheiten zu zweifeln.
Ein Zwerg wird nicht größer, auch wenn er sich auf einen Berg stellt.
Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muß man es vorwärts.
Impotenz ist die beste Form der Empfängnisverhütung.
Journalisten benutzen mehr Wörter, als sie brauchen, um mehr zu sagen, als sie wissen.
Mode ist das was man kaufen soll.
Die Kunst liegt in der Beschränkung auf das Wesentliche.
Wenn du damit beginnst, dich denen aufzuopfernn, die du liebst, wirst du damit enden, die zu hassen, denen du dich aufgeopfert hast.
Glück gleicht durch Höhe aus, was ihm an Länge fehlt.
Wenn man einen Tausendfüßler erklären lassen würde, nach welchem Schema er eigentlich gehe, so wird dieser auf der Stelle unfähig sein, auch nur einen einzelnen Schritt zu machen.
Venedig und Wien versinken - aber bei Venedig weiß man wenigstens, wohin.
Wir alle wissen, was wir unserem Vaterland schulden. Das Finanzamt teilt es uns mit.
Alles fließt und nichts bleibt.
Wie übt man ein Gedächtnis, um vergessen zu lernen?
Erst wenn man genau weiß, wie die Enkel ausgefallen sind, kann man beurteilen, ob man seine Kinder gut erzogen hat.
Frauen leben nur deshalb länger als Männer, weil die Männer früher sterben.
Zur Liebe braucht man mehr Phantasie als Verstand, mehr Sinn fürs Ganze als für Details und alle Leidenschaften zusammen.
Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, dass sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.
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