Die Unmoralische
Aphorismen sind geistige Vitaminpillen: Einnahme beliebig, keine schädlichen Nebenwirkungen.
(Lothar Schmidt)
 
  Homepage   Gästebuch   email   News  
Zitate 24




Startseite
- Das Hauptauswahlmenü -
Neben weiteren Zitaten findest Du dort ein Wörterbuch der Bundeswehrsprache, Chroniken über blöde Namen, dumme Verbrecher und kapitale Irtümer; Zitate für Atheisten und vieles mehr...

Weitere Zitate:
1 ~ 2 ~ 3 ~ 4 ~ 5 ~ 6 ~
7 ~ 8 ~ 9 ~ 10 ~ 11 ~ 12 ~ 13 ~ 14 ~ 15 ~ 16 ~ 17 ~ 18 ~ 19 ~ 20 ~ 21 ~ 22 ~ 23 ~



Suchbegriffe:
[AMAZON.de nach
Büchern durchsuchen]

Zitate und Aphorismen, Teil 24




In Partnerschaft mit Amazon.de



Je reicher man an Urteilen ist, desto ärmer wird man an Vorurteilen.
(Henry Miller, amerikanischer Schriftsteller, 1891-1980)

Nicht die Sünde wurde geboren, als Eva den Apfel pflückte. Geboren wurde an diesem Tag vielmehr eine großartige Tugend, Ungehorsam genannt.
(Oriana Fallaci, italienische Journalistin u. Schriftstellerin, *1930)

Du bist heute sehr vorlaut, Kind! rügte der Neunzigjährige die Siebzigjährige.
(Oliver Hassenkamp, deutscher Schriftsteller, 1921-1988)

Der Unterschied zwischen Tod und Sex ist, dass man das mit dem Tod allein abmachen kann und keiner sich über einen lustig macht.
(Woody Allen, amerikan. Regisseur u. Schauspieler, *1935)

Ethik kann so wenig zur Tugend verhelfen, als eine vollständige Ästhetik lehren kann, Kunstwerke hervorzubringen.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Um an die Quelle zu kommen, muß man gegen den Strom schwimmen.
(Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Satiriker, 1909-1966)

Bild Literaturtipp
Stanislaw Jerzy Lec - Sämtliche unfrisierte Gedanken.
Sämtliche Aphorismen des brillanten polnischen Satirikers Stanislaw Jerzy Lec. Dazu Prosa und Gedichte.
[Buch bei AMAZON bestellen]

Klug sein hat noch nie einen Menschen an Dummheiten gehindert.
(Stefan Zweig, österr. Erzähler, Lyriker u. Dramatiker, 1881-1942)

Es ist eine besonders hübsche Kunst, sich in Dinge einweihen zu lassen, über die man Bescheid weiß, und zwar von Leuten, die nicht Bescheid wissen.
(Alain Peyrefitte, frz. Politiker u. Schriftsteller, *1925)

Man hat auf dieser Welt nicht nur die Wahl, mit den Wölfen zu heulen oder mit den Schafen zu blöken.
(Karlheinz Deschner, dt. Schriftsteller u. Historiker, *1924)

Bild Literaturtipp
Karlheinz Deschner - Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom.
Aphorismen. Die Frankfurter Rundschau über diesen Band: »Wie lebendig Karlheinz Deschner bis heute geblieben ist, legt diese Aphorismen-Sammlung dar, die seinen oppositionellen Geist in tiefen Nuancen zeigt«
[Das interessiert mich >>>]


Die moderne Frau kennt den Unterschied zwischen einem Autoreifen und einem Mann. Ein Autoreifen muss mindestens einen Millimeter Profil haben.
(Lisa Fitz, dt. Schauspielerin u. Kabarettistin, *1951)

Die Ehe ist eine Hölle bei gemeinsamen Schlafzimmer; bei getrennten Schlafzimmern ist sie nur noch ein Fegefeuer; ohne Zusammenwohnen wäre sie vielleicht das Paradies.
(Henry de Montherlant, französischer Schriftsteller, 1896-1972)

Bild Literaturtipp
Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate.
Mit über 50.000 Zitaten auf 1.600 Seiten sowohl der umfangreichste als auch der beste Zitatenband auf dem Markt. Ideal für Leute, die beruflich häufig Zitate benötigen.
[Das interessiert mich >>>]


Gewinn anderer wird fast wie Verlust empfunden.
(Wilhelm Busch, dt. Maler, Zeichner u. Dichter, 1832-1908)

Heilig ist zwar Laktanz, der die Kugelgestalt der Erde leugnete; heilig Augustinus, der die Kugelgestalt zugab, aber die Antipoden leugnete; heilig das Offizium unserer Tage, das die Kleinheit der Erde zugibt, aber ihre Bewegung leugnet. Aber heiliger ist mir die Wahrheit.
(Johannes Kepler, dt. Astronom, 1571-1630, 'Astronomia Nova')

Daß die Frauen das letzte Wort haben, beruht hauptsächlich darauf, daß den Männern nichts mehr einfällt.
(Hanne Wieder, dt. Schauspielerin, 1929-1990)

Der Papst ist der einzige Konzern-Vize, der seinen Chef nie zu sehen bekommt. Nicht einmal bei der Weihnachtsfeier.
(Oliver Hassenkamp, deutscher Schriftsteller, 1921-1988)

Die Klugheit des Fuchses wird oft überschätzt, weil man ihm auch noch die Dummheit der Hühner als Verdienst anrechnet.
(Hans Kasper, dt. Hörspielautor u. Lyriker, *1916)

Strahlende Augen erblicken eine strahlende Welt.
(Charles Tschopp, schweiz. Schriftsteller u. Aphoristiker, 1899-1982)

Nie verzeiht dir eine Frau, dass sie dir etwas verzeihen muss.
(Maria Schell, österreichische Schauspielerin, *1926)

Die gefährlichste Waffe sind die Menschen kleinen Kalibers.
(Wieslaw Brudzinski, polnischer Schriftsteller, *1920)

Schwimmer gegen den Strom dürfen nicht erwarten, daß dieser seine Richtung ändert.
(Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Satiriker, 1909-1966)

Kleine Fehler geben wir gern zu, um den Eindruck zu erwecken, wir hätten keine großen.
(Francois Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680)

Der Charme hat seinen Sitz in der Seele.
(Sigmund Graff, deutscher Schriftsteller, 1898-1979)

Je größer die Lüge, desto mehr Menschen folgen ihr.
(Adolf Hitler, dt. Reichskanzler u. Führer d. 3. Reichs, 1889-1945)

Die Menge glaubt, alles zu wissen und alles zu begreifen. Je dümmer sie ist, um so weiter ist der Horizont, den sie zu haben vorgibt.
(Anton Pawlowitsch Tschechow, russ. Erzähler u. Dramatiker, 1860-1904)

Wie wir von manchen Menschen verkannt werden, beweisen uns nicht selten ihre Geschenke.
(Sigmund Graff, dt. Schriftsteller, 1898-1979)

Aufklärung ist Ärgernis; wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher.
(Karlheinz Deschner, dt. Schriftsteller)

Ich glaube nicht an den Fortschritt, sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit.
(Oscar Wilde, irischer Dichter, 1854-1900)

Die Strafe, die züchtigt, ohne zu verhüten, heißt Rache.
(Albert Camus, frz. Schriftsteller u. Nobelpreisträger, 1913-1960)

Ein verheirateter Mann kann tun, was er will, wenn seine Frau nichts dagegen hat.
(George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller u. Nobelpreisträger, 1856-1950)

Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden.
(Sigmund Freud, österr. Psychoanalytiker, 1856-1939)

Eine Frau, die sich öffentlich auszieht, gleicht einem Thriller-Regisseur, der im Vorspann die Lösung bekanntgibt.
(Alfred Hitchcock, Regisseur u. Filmproduzent, 1899-1980)

Die Krankheit unserer heutigen Städte und Siedlungen ist das traurige Resultat unseres Versagens, menschliche Grundbedürfnisse über wirtschaftliche und industrielle Forderungen zu stellen.
(Walter Gropius, deutscher Architekt, 1883-1969)

Die Dichter bauen Luftschlässer, die Leser bewohnen sie, und die Verleger kassieren die Miete.
(Maksim Gorkij, russischer Schriftsteller, 1868-1936)

Ein Politiker teilt die Menschheit in zwei Klassen ein: Werkzeuge und Feinde. Das bedeutet, daß er nur eine Klasse kennt: Feinde.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Sex ohne Liebe ist besser als gar kein Sex.
(Hugh M. Hefner, Herausgeber des 'Playboy')

Der Sargdeckel ist auf der Seite des Verbrauchers schmucklos.
(Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Lyriker u. Satiriker, 1909-1966)

Einem gut verheirateten Menschen ein Geheimnis anvertrauen, heißt, mindestens zwei Mitwisser haben.
(Oliver Hassenkamp, deutscher Schriftsteller, 1921-1988)

Nun bist du mit dem Kopf durch die Wand.
Und was wirst du in der Nachbarzelle tun?
(Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Satiriker, 1909-1966)

Wir können das Arsenal der Waffen nicht aus der Welt schreiben, aber wir können das Arsenal der Phrasen, die man hüben und drüben zur Kriegsführung braucht, durcheinander bringen.
(Max Frisch, schweizer. Dramatiker, 1911-1991)

Man sollte viel öfter nachdenken; und zwar vorher.
(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1936)

In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form. Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.
(Walther Rathenau, deutscher Politiker u. Schriftsteller, 1867-1922)

Es ist der Traum jeder Frau, der Traum eines Mannes zu sein.
(Barbra Streisand, amerikan. Schauspielerin u. Sängerin, *1942)

Auch geistige Kastraten machen sich mit schriller Stimme bemerkbar.
(Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Lyriker u. Satiriker, 1909-1966)

Wenn etwas sicher ist, dann ist es nur die Unsicherheit.
(Beatrix, Königin der Niederlande, *1938, Thronrede am 30.4.1980)

Die Freunde nennen sich aufrichtig. Die Feinde sind es.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Ohne Faulheit kein Fortschritt! Weil der Mensch zu faul war zu rudern, erfand er das Dampfschiff; weil er zu faul war, zu Fuß zu gehen, erfand er das Auto; weil er zu faul war, abends die Augen zuzumachen, erfand er das Fernsehen.
(Manfred Hausmann, dt. Schriftsteller, 1898-1986)

Die Nachrichtendienste aller Länder würden sofort einen großen Teil ihres Einflusses und ihrer Macht verlieren, wenn Seitensprünge von Politikern nicht mehr als unanständig gelten würden.
(John Osborne, engl. Dramatiker, 1929-1994)

Bescheidenheit ist die letzte Raffinesse der Eitelkeit.
(Jean de La Bruyère, frz. Schriftsteller, 1645-1696)

Junggesellen wissen, dass man einer Frau nicht zu lange den Hof machen darf, weil man ihn sonst kehren muss.
(Peter Weck, österr. Schauspieler, *1930)

Moral - meist Predigt dessen, der nicht daran glaubt, für den, der sich nicht darum kümmert.
(Karlheinz Deschner, dt. Schriftsteller u. Historiker, *1924)

Vaterlandsliebe kennt keine (fremden) Grenzen.
(Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Lyriker u. Satiriker, 1909-1966)

Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ansicht falsch ist. Menschen, die Recht haben, stehen meistens allein.
(Sören Kierkegaard, dänischer Theologe u. Philosoph, 1813-1855)

Die große Kunst in der Ehe besteht darin, Recht zu behalten, ohne den anderen ins Unrecht zu setzen.
(Käte Haak, dt. Schauspielerin, 1897-1986)

Die Männer, die mit den Frauen am besten auskommen, sind dieselben, die wissen, wie man ohne sie auskommt.
(Charles Baudelaire, französischer Schriftsteller, 1821-1867)

Es ist falsch, mit dem Zahnstocher an Probleme heranzugehen, wenn der Abbruchhammer verlangt wird.
(Michael Schmidt-Salomon, dt. Philosoph u. Autor, *1967)

Ich freue mich über Verleumdungen, denn sie lenken von der Wahrheit ab.
(Marquis de Sade, franz. Schriftsteller, 1740-1814)

Alle Frauen sind Meister des geflüsterten Wunschzettels.
(Heinz Rühmann, dt. Schauspieler, 1902-1994)

Nach Feierabend möchte ich gesellschaftlich nicht mehr verändert werden.
(Oliver Hassenkamp, deutscher Schriftsteller, 1921-1988)

Mit Fanatikern zu diskutieren heißt mit einer gegnerischen Mannschaft Tauziehen spielen, die ihr Seilende um einen dicken Baum geschlungen hat.
(Hans Kasper, dt. Hörspielautor u. Lyriker, *1916)

Wäre das Reisen so begeisternd und belehrend wie die neuste Weltreisepropaganda so beredet behauptet, dann wären die weisesten Männer der Welt Matrosen auf Frachtdampfern, Eisenbahnschaffner und Mormonenmissionare.
(Sinclair Lewis, amerikanischer Romancier, 1885-1951)

Misstrauen kommt nie zu früh, aber oft zu spät.
(Johann Gottfried Seume, deutscher Dichter, 1763-1810)

Jedes geglückte Kompliment besteht aus Dichtung und Wahrheit. Und man sollte dem Urheber dankbar dafür sein, dass er sich mit der Dichtung Mühe gegeben hat.
(Liselotte Pulver, schweizer Filmschauspielerin, *1929)

Es gibt keine Passagiere auf dem Raumschiff Erde, jeder gehört zur Besatzung.
(Marshall McLuhan, kanadischer Wissenschaftler, 1911-1980)

Ein Übermaß an Hoffnung ist nicht ungefährlich. Es wirkt wie örtliche Betäubung der Tatkraft.
(Thornton Wilder, amerikanischer Schriftsteller, 1897-1975)

Die Männer tadeln den Wankelmut der Frauen, wenn sie sein Opfer sind, aber sie finden ihn ganz entzückend, wenn sie sein Nutznießer sind.
(Brigitte Horney, dt. Schauspielerin, 1911-1988)

Es ist anstrengend und kostspielig, mit der Mode mitzuhalten. Hinken Sie nach - eines Tages sind Sie Avantgarde!
(Oliver Hassenkamp, deutscher Schriftsteller, 1921-1988)

Nur wer im Wohlstand lebt, schimpft auf ihn.
(Ludwig Marcuse, dt. Publizist u. Schriftsteller, 1894-1971)

Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist damit die Dienstreise beendet. Die Kosten der Überführung der Leiche oder Urne vom Sterbeort an den Familienwohnsitz sind reisekostenrechtlich nicht erstattbar.
(Auszug aus dem Bundesreisekostengesetz vom 13.11.1973)

Wenn in Deutschland die Sonne lacht, hat's die CDU gemacht, gibt es Wind und Eis und Schnee, war's die böse SPD.
(Gerhard Schröder, dt. Politiker u. Kanzler, 11. Mai 2000 im Bundestag über die Art, wie CDU-Chefin Angela Merkel die Konjunkturlage analysiert)




Hat Ihnen der Besuch dieser Seiten Spaß gemacht? Dann empfehlen Sie diese Homepage doch auch Ihren Freunden!

Diese Seite weiterempfehlen

  Homepage   Gästebuch   email   News  



Seite zurückSeite vor


Suchbegriffe:
In Partnerschaft mit Amazon.de
AMAZON nach weiteren Büchern durchsuchen





(C) Markus Gansel
URL: http://www.unmoralische.de/zitate/zitate24.htm