Die Unmoralische
Der Aphorismus deckt sich nie mit der Wahrheit; er ist entweder eine halbe Wahrheit oder anderthalb..
(Karl Kraus)
 
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Zitate 4




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Zitate, Aphorismen und Bonmots , Teil 4



Einen Menschen lieben heißt einzuwilligen, mit ihm alt zu werden.
(Albert Camus, franz. Schriftsteller, 1913-1960)

Alle Hoffnungen sind naiv, aber wir leben von ihnen.
(Primo Levi, italien. Schriftsteller, 1919-1987)

Je mehr ein Mensch sich schämt, desto anständiger ist er.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950, Mensch und Übermensch)

Wer behauptet, die Frauen zu kennen, ist kein Gentleman.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)

Die meisten Meinungen kommen zustande, indem man vergißt, wo man sie gehört oder gelesen hat.
(Moritz Heimann, dt. Schriftsteller, 1868-1925)

Die Liebe ist eine Gemütskrankheit, die durch die Ehe oft schnell geheilt werden kann.
(Sacha Guitry, frz. Regisseur, Schausp. u. Bühnenschr., 1885-1957)

Mode ist so unerträglich häßlich, daß wir sie alle Halbjahre ändern müssen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

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Oscar Wilde - Aphorismen
Sämtliche Aphorismen des irischen Schriftstellers in einem Band

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Der einzelne kann sich vervollkommnen. Aber die Menschheit als ganzes wird weder besser noch schlechter.
(Denis Diderot, franz. Schriftsteller, 1713.1784)

Es gehört viel Kraft dazu, Gefühle zu zeigen, die ins Lächerliche gezogen werden können.
(Germaine Madame de Stael, franz. Schriftst., 1766-1817)

Erfahrung trügt so oft, weil niemals zwei Fälle ganz gleich gelagert sind.
(Rosalie Perles)

Der Zweck heiligt die Mittel. Dies muß sich der liebe Gott gedacht haben, als er das Weib erschuf.
(Thomas Niederreuther, dt. Aphoristiker, *1909, Aphorismen)

Wenn du kritisiert wirst, dann mußt du irgend etwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.
(Bruce Lee, chin. Kampfsportler u. Philosoph, 1940-1973)

Platonische Liebe kommt mir so vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1882)

Moral ist eine Wichtigtuerei des Menschen vor der Natur.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Die Bücher, die von der Welt unmoralisch genannt werden, sind Bücher, die der Welt ihre eigene Schande zeigen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

Je mehr ein Mann weiß und je weiter er reist, desto wahrscheinlicher wird es, daß er einmal ein Mädchen vom Lande heiratet.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Wer Zahnweh hat, hält jeden, dessen Zähne gesund sind, für glücklich. Der an Armut leidende begeht denselben Irrtum den Reichen gegenüber.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Eine Frau, die ihr 'Nein' begründet, hat es bereits halb zurückgenommen.
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)

Mit Humor kann man Frauen am leichtesten verführen, denn die meisten Frauen lachen gerne, bevor sie anfangen zu küssen.
(Jerry Lewis, amerikan. Komiker, *1926)

Der einzige Unterschied zwischen einer Laune und der 'ewigen Liebe' besteht darin, daß die Laune etwas länger dauert.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

Des Mannes Art ist Wille, des Weibes Art Willigkeit.
(Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Die fröhliche Wissenschaft)

Jede Generation lacht über Moden, aber folgt den neuen treu.
(Henry David Thoreau, amerikan. Schriftst., 1817-1862)

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Unsere Generation wird nicht so sehr die Untaten böser Menschen zu beklagen haben als vielmehr das erschreckende Schweigen der guten.
(Martin Luther King, amerikan. Bürgerrechtler & Pastor, 1929-1968)

Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.
(Dieter Hildebrandt, dt. Kaberettist, *1927)

Dummheiten können reizend sein, Dummheit nicht.
(Alberto Moravia, ital. Schriftsteller, 1907-1990)

Wenn jemand Freude daran hat, bei Musik in Reih' und Glied zu marschieren, dann verachte ich ihn schon deswegen, weil er sein Gehirn nur wegen eines Irrtums bekommen hat; ein Rückenmark hätte gereicht.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)

Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich.
(Hermann Hesse, dt. Schriftsteller, 1877-1962)

Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen; die meisten Menschen sind von Ideen besessen.
(Samuel Taylor Coleridge, engl. Dichter, 1772-1834)

Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
(Curt Goetz, dt. Schauspieler, 1888-1960)

Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind.
(Ralph Waldo Emerson, amerikan. Philosoph, 1803-1882)

Man sagt nicht 'Nichts!', man sagt dafür 'Jenseits' oder 'Gott'.
(Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Jedermann beklagt sich über sein Gedächtnis, aber niemand über seine Urteilsfähigkeit.
(Francois Duc de la Rochefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680)

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Französische Moralisten. La Rochefoucauld, Vauvenargues, Montesquieu, Chamfort.
Dieser Band enthält die Aphorismensammlungen von La Rochefoucauld, Chamfort und Vauvenargues. 712 Seiten.

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Gib deine Illusionen nicht auf. Wenn du sie verloren hast, existierst du wohl noch, aber du hast aufgehört zu leben.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)

Vergeben und vergessen heißt, gemachte kostbare Erfahrungen zum Fenster hinauswerfen.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Mit der Wahrheit kann man allenfalls leger umgehen - lügen muß man ganz genau.
(Hans Kasper, dt. Lyriker, *1916)

Wer sich an die Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.
(George de Santayana, amerikan. Philosoph, 1863-1952)

Es gibt Leute, die den Schuljungen verlachen und ihn leichtfertig und oberflächlich nennen. Dabei war es ein Schuljunge, der gesagt hat: 'Glaube ist, wenn man was glaubt und weiß, es ist nicht so.'
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)

Das Leben ist naturgemäß niemals leicht.
(Camus, frz. Schriftsteller, 1913-1960, Der Mythos von Sisyphos)

Es ist erstaunlich, wie vorurteilsfrei wir zu denken vermögen, wenn es gilt, eine Dummheit vor uns selbst zu rechtfertigen.
(Karl Heinrich Waggerl, österr. Erzähler, 1897-1973)

Je hohler das Schlagwort ist, desto mehr Lärm kann man damit erzeugen.
(John B. Priestley, engl. Dramatiker, 1894-1984)

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das von sich eine schlechte Meinung hat.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Moral zu predigen ist ebenso leicht als Moral zu begründen schwer ist.
(Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Unzeitgemäße Betrachtungen)

An Rheumatismen und an wahrer Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.
(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1919, Aphorismen)

Ein Psychiater ist ein Mann, der sich keine Sorgen zu machen braucht, solange andere Menschen sich welche machen.
(Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1874-1936)

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Karl Kraus für Gestresste
Aphorismen aus der Feder des bekannten österreichischen Schriftstellers, 137 S.

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Wenige sind weise genug, fördernden Tadel trügendem Lobe vorzuziehen.
(La Rochefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)

Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)

Unser himmlischer Vater erfand den Menschen, weil er vom Affen enttäuscht war.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)

Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, daß ein Mensch viele gute Taten tun muß, um zu beweisen, daß er tüchtig ist, aber nur einen Fehler zu begehen braucht, um zu beweisen, daß er nichts taugt.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef.
(Hans Schwarz, dt. Politologe, 1898-1977)

Alter schützt vor Torheit nicht, doch es verhindert Schwangerschaft.
(Norwegische Spruchweisheit)

Liest man die Grabinschriften, dann liegt unser Heil nur in Wiederbelebung der Toten und Beerdigung der Lebenden.
(Paul Eldridge)

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Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
(George Orwell, engl. Schriftst., 1903-1950)

Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)

Liebe ist das einzige, was wächst, indem wir es verschwenden.
(Ricarda Huch, dt. Historikerin u. Schriftstellerin, 1864-1947)

Wir lieben die Menschen, die frisch heraussagen, was sie denken - falls sie das gleiche denken wie wir.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)

Geld ist das einzige, was eine Frau manchmal für sich behalten kann.
(Jacques Tati, französischer Schauspieler, Regisseur & Komiker, 1908-1982)

Wir lieben immer die, welche uns bewundern, aber nicht immer die, welche wir bewundern.
(La Rouchefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)

Wer mir eine Bibel schenkt, verschenkt Papier.
(unbekannt)

Mit der wahren Liebe ist's wie mit den Geistererscheinungen: alle Welt spricht darüber, aber wenige haben etwas davon gesehen.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680)

Auf Schönheit gebaute Liebe stirbt so schnell wie die Schönheit.
(John Donne, engl. Dichter, 1572-1631)

Die Muttersprache heißt deshalb Muttersprache, weil die Väter nie zu Wort kommen.
(unbekannt)

Ernste Menschen haben selten Ideen. Ideenreiche sind nie ernst.
(Paul Valery, franz. Schriftsteller, 1871-1945)

Die Trägheit unseres Geistes ist größer als die unsres Körpers.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680)

Erotik ist die Überwindung von Hindernissen. Das Verlockendste und populärste Hindernis ist die Moral.
(Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1874-1936)

Jedermann kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühle aufbringen. Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge eines Freundes zu freuen.
(Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)

No Body is perfect.
(Gerhard Uhlenbruck, dt. Imunbiologe)

Es ist die gleiche Festigkeit, mit der wir der Liebe zu widerstehen vermögen und durch welche diese erstarkt und dauert; daher sind schwache Menschen, die immer von Leidenschaften getrieben werden, fast niemals wirklich von ihnen erfüllt.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680)

Gesegnet sei der, der nichts erwartet. Er wird nie enttäuscht werden.
(Alexander Pope, engl. Schriftsteller, 1688-1744)

Zum zehnten Mal wiederholt, wird es gefallen.
(Horaz, römischer Dichter, 65-8 v.Chr.)

Dem Schlechten mißfallen heißt, gelobt zu werden.
(Seneca, röm. Philosoph, 4-65 n.Chr.)


Es gibt wenig Frauen, deren Wert ihre Schönheit überdauert.
(La Rouchefaucauld, französischer Schriftsteller, 1613-1680)

Kein Mensch kann ein reiner Spezialist sein, ohne im buchstäblichen Sinn ein Idiot zu sein.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Gefallsucht raubt vielen Frauen die Schönheit, um deren Willen sie die Männer bewundern würden.
(Carl Tilly Lindner)

Ein Bankier ist ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint und der ihn sofort zurückhaben will, wenn es zu regnen beginnt.
(Mark Twain, amerik. Schriftsteller, 1835-1903)

Das Geld gleicht dem Seewasser. Je mehr davon getrunken wird, desto durstiger wird man.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Alte Narren sind närrischer als junge.
(La Rouchefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680)

Jedes Ding hat zwei Seiten. Fanatiker sehen nur die eine.
(Hellmut Walters, dt. Aphoristiker, geb. 1930)

Frauen sind austauschbare Instrumente für ein stets identisches Vergnügen.
(Marcel Proust, franz. Schriftsteller, 1871-1922)

Wußten Sie schon, daß in manchen gesunden Körper ein ziemlicher Blödian steckt?
(Dieter Höss)

Wir würden kaum etwas glühend verlangen, wenn wir das Verlangte ganz kennen.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)

Über eine Spur von Geist in einer Frau freuen wir uns ebenso wie über ein paar Worte, die ein Papagei richtig herausbringt.
(Jonathan Swift, engl. Schriftsteller, 1667-1745)

Es ist schlimm, erst dann zu merken, daß man keine Freunde hat, wenn man wirklich Freunde nötig hat.
(Plutarch, grich. Phil. & Historiker, 45-125 n.Chr.)

Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.
(Bertold Brecht, Dreigroschenoper)

Liebe und Freundschaft der meisten Menschen ist ein Füllen der eigenen Leere mit fremden Inhalt.
(Friedrich Hebbel, deutscher Dichter, 1813-1863)

Nichts hindert so sehr daran, natürlich zu sein, wie der Wunsch, es zu scheinen.
(La Rouchefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)

Der Vatikan ist die Warze im Gesicht der Kirche.
(Paulus Gordon)

Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist beim Erwachen daran denken, ob man nicht wenigstens einen Menschen an diesem Tage eine Freude machen könne.
(F. Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Die meisten Menschen haben wie Pflanzen verborgene Eigentümlichkeiten, welche der Zufall aufdeckt.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680)

Die Moral ist für Sklaven geschaffen, für Wesen ohne Geist.
(Henry Miller, amerikan. Schriftst., 1891-1980, Von der Unmoral der Moral)

Die Unmöglichkeit einer Antwort ist die Antwort selber.
(Eugène Ionesco, franz. Schriftsteller, 1909-1994 , 'Der König stirbt')

Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche Einstellung zur Sexualität.
(Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970, 'Warum ich kein Christ bin')

Jeder von uns ist sein eigener Teufel, und wir machen uns diese Welt zur Hölle.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemanden zeigt.
(Mark Twain, amerik. Schriftsteller, 1835-1903)

Nur die allergescheitesten Leute benutzen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.
(Marie von Ebner-Eschenbach ,österr. Schriftst., 1830-1916, Aphorismen)

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Marie von Ebner-Eschenbach - Aphorismen
Sämtliche Aphorismen aus der Hand der bekannten österreichischen Schriftstellerin

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Wer schläft, sündigt nicht. Wer aber vorher gesündigt hat, schläft dann um so besser.
(Prof. Dr. Dr. h.c.F. Singer, Meran-Kongreß 1962)

Die Wahrheit muß billig sein, wenn man sie verkaufen will.
(Hermann Kesten, dt. Schriftsteller, 1900-1996)

Was ein richtiger Professor schon als Privatdozent lernt: Das Korsett seines Rückgrats den Bedingungen der Karriere anzupassen.
(Martin Kessel, dt. Schriftsteller, 1901-1990)

Das Gewissen ist eine Schwiegermutter, deren Besuch nie endet.
(Henry Louis Mencken, amerikan. Kritiker, 1890-1956, Vorurteile)

Die Frauen haben einen wunderbaren Instinkt für die Dinge. Sie bemerken alles, mit Ausnahme des Selbstverständlichen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftst., 1954-1900)

Sobald eine Sache schiefgegangen ist, nennt man sie 'Experiment', dieses Wort ist doch das Lieblingswort der Pechvögel.
(Robert Penn Warren, US-amerik. Schriftsteller, 1905-1989)

Die Frau ist wie ein Löschblatt. Sie nimmt alles auf - und gibt es verkehrt wieder.
(Curt Goetz, dt. Schausp. u. Schriftst., 1888-1960)

Keuschheit ist ebensowenig eine Tugend wie Unterernährung.
(Alex Comfort, engl. Biologe, *1920)

Der Mann hat hauptsächlich deshalb einen Kopf, damit eine Frau ihn verdrehen kann.
(Jacques Prevert, frz. Schriftsteller, 1900-1977)

Was noch zu leisten ist, das bedenke,
was du schon geleistet hast, das vergiß.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916)

Die offizielle Kirche hat bei allen aktuellen Fragen der Zeit immer versagt.
(Probst Heinrich Gruber, in 'Die Zeit')

Ein Pessimist ist ein Optimist, der nachgedacht hat.
(Dan Bennet, amerikanischer Kolumnist)

Nichts ist billiger als sittliche Entrüstung.
(Karl Kraus, österr. Schriftst., 1874-1936, Auswahl)

Alles ist erlaubt.
(Jean-Paul Sartre, frz. Philosoph, 1905-1980)

Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.
(Vincent van Gogh, holl. Maler, 1853-1990)

Der Fuchs wechselt den Balg, nicht den Charakter.
(Gaius Suetonius, röm. Schriftsteller u. Anwalt, 70 n.Chr.-???)

Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die wirklich fesseln - Leute, die alles wissen und Leute, die überhauptnichts wissen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.
(Jean Paul Sartre, franz. Philosoph, 1905-1980)

Überlasse das Hassen jenen, die zu schwach sind, um lieben zu können.
(Michel del Castillo)

Es gibt zwei Tragödien im Leben. Die eine: daß die dein Herzenswunsch nicht erfüllt wird. Die andere: daß er es wird.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Auf welcher Gesetzestafel steht: Die heiligen Gefühle der Theisten müssen respektiert werden, die heiligen Gefühle der A-Theisten aber nicht?
(Ludwig Marcuse, dt. Philosoph, 1894-1971)

Ich konnte mich nur an einen Mann binden, der dasselbe verabscheute wie ich: die Rechte, die brave Gesinnung, die Religion.
(Simone de Beauvoir über Jean-Paul Sartre, 'Der Lauf der Dinge')

Ich habe Erfolg, aber ich habe keinerlei Wirkung.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Irgendwie hat jedes Bekenntnis etwas Lächerliches.
(Georges Bernandos, frz. Dichter, 1888-1948)

Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange.
(Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)

Ist es ein Fortschritt, wenn ein Kannibale Messer und Gabel benutzt?
(Stanislaw Jerzy Lec, poln. Satiriker, 1909-1966, Unfrisierte Gedanken)

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Stanislaw Jerzy Lec - Sämtliche unfrisierte Gedanken.
Sämtliche Aphorismen des brillanten polnischen Satirikers Stanislaw Jerzy Lec. Dazu Prosa und Gedichte.

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Religionen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit erneuert werden, altern wie Bäume. Das Christentum in der uns bekannten Form hat seine Zeit gehabt. Wir wollen eine neue Form, die in Übereinstimmung steht mit der Wissenschaft und dennoch für ein gutes Leben hilfreich ist.
(Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970, Autobiographie)

Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt, dann wäre sie heute noch nicht fertig.
(George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950)

Die Absurdität der religiösen Dogmen macht es zu einer endlosen Aufgabe, gegen sie polemisieren zu wollen.
(Arnulf Överland, Vorsitzender der norwegischen Akademie für Sprache und Literatur)

Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Ich wünschte ein Shakespeare zu sein und wurde ein Shaw.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Hier ruht ein goldenes Herz und eine eiserne Schnauze.
(Kurt Tucholsky, 1890-1935, Requiem (Nachruf auf sich selbst))

Wer nichts weiß, muß alles Glauben.
(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916, Aphorismen)

Trennung läßt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen.
(Francois Duc de La Rouchefoucauld, franz. Schriftsteller, 1613-1680)

Was die Welt braucht, ist nicht ein Dogma, sondern eine Bejahung der wissenschaftlichen Forschung zusammen mit dem Glauben, daß die Qualen von Millionen nicht wünschenswert sind, ob sie nun von Stalin oder einer Gottheit, die sich der Gläubige als sein Ebenbild vorstellt, verhängt werden.
(Bertrand Russell, engl. Phil., Religion und Moral)

... ein unproduktiver Trunkenbold.
(George Bernard Shaw über Oscar Wilde)

Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern durch die Beweggründe seiner gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge.
(Leonardo da Vinci, ital. Multitalent, 1452-1519)

Die Gläubigen sind selten Denker und die Denker selten gläubig.
(Hans Daiber)

Ist Liebe ohne Ehe ungesetzlich, dann ist Ehe ohne Liebe unmoralisch.
(Sarwapalli Radhakristan, ind. Philosoph u. Politiker, 1888-1975)

Falls Sie jemals das Gerücht gehört haben sollten, daß ein männliches Glied unter Kokaineinfluß so hart wird, daß man einen gefrorenen Acker damit umpflügen kann ... das stimmt!
(Walter Moers, Schöner Leben mit dem Kleinen Arschloch)

Dumme Fragen stellen kann jeder. Aber auf ernst gemeinte Fragen dumme Antworten geben, dazu gehört schon ein gewisses Können.
(unbekannt)

Violence is the last refuge of the incompetent
(Isaac Asimov, amerikan. Wissenschaftsautor, 1920-92)

Nur wer denkt, irrt auch.
(Horst Friedrich, dt. FDP-Politiker, *1950)

Drogen sind immer böse, Sex verwerflich und die Welt eine Scheibe...
(unbekannt)

Geschirrspüler spülen für einen das langweilige Geschirr und ersparen einem so die Mühe, es selber spülen zu müssen. Videorecorder sehen sich für einen langweilige Fernsehprogramme an und ersparen einem so die Mühe, sie selber ansehen zu müssen.
(Dirk Gently's Holistische Detektei)

Ein aufrichtiger Irrtum ist keine Lüge, er ist nur ein Schritt auf die Wahrheit zu.
(Romain Rolland, franz. Dichter, 1866-1944)

Bisher hieß es immer: Computer machen keine Fehler. Dank modernster Hardware wurde jetzt auch dieses Manko beseitigt ...
(Holger Lamm über den Pentium)

Die Katholiken Terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Microsoft is not the answer, Microsoft is the question. NO is the answer.

Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird.
(Woody Allen, amerikan. Schauspieler u. Regiesseur, *1935)

Postulate #1: Nothing is better than sex.
Postulate #2: Masturbation is better than nothing.
Conclusion: Masturbation is better than sex.

Macht besitzen und nicht ausüben ist wahre Größe.
(Friedl Beutelrock, dt. Schriftstellerin, 1899-1958)

Das ist eine Niederlage in der ersten Runde, aber es werden weitere folgen.
(Rudolf Scharping zu den Ergebnissen der Europa-Wahl)

30% halten Motzki für übertrieben,
26% halten Motzki für untertrieben,
44% halten Motzki für ein Homevideo mit Vati in der Hauptrolle.
(Herbert Feuerstein in Schmidteinander)

Aus Lügen, die wir glauben, werden Wahrheiten, mit denen wir leben.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)

Urlaub? Ich will dahin, wo schwarze, nackte Männer, die meine Sprache nicht sprechen am Strand rumlaufen und meinen Körper mit Öl einreiben...
(Golden Girls, Blanche)

Tadele nicht den Fluß, wenn du ins Wasser fällst.
(Indisches Sprichwort)

Manche Sätze von Oscar Wilde sind so sehr sprachgewordene Perversität, so voll frivoler Paradoxie, daß sie nur von einem Päderasten geschrieben sein können.
(Hans Natonek)

Es muß Arme geben, damit die Reichen das Gebot der Nächstenliebe überhaupt erfüllen können.
(Aus einem Hirtenbrief der Bischöfe Spaniens, 1954)

Wenn ein Mann mit einem Fuß auf einem heißen Ofen und mit dem anderen in einer Kühltruhe steht, würde ein Statistiker sagen, daß der Mann sich durchschnittlich in angenehmer Temperatur befindet.
(Walter Heller)

Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten.
(Mahatma Gandhi, ind. Politiker und Reformator, 1869-1948)

Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer, die man jung gekannt hat.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-1985)

Es ist üblich geworden, immer dann, wenn die Haltung der offiziellen katholischen Kirche in Deutschland während der Nazizeit angezweifelt wird, die Namen der Männer und Frauen zu zitieren, die in Konzentrationslagern und Gefängnissen gelitten haben und hingerichtet worden sind.
Aber jene Männer, Prälat Lichtenberg, Pater Delp und die vielen anderen, sie handelten nicht auf kirchlichen Befehl, sondern ihre Instanz war eine andere, deren Namen auszusprechen heute schon verdächtig geworden ist: das Gewissen.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-1985)

Hab erbarmen. Das Leben ist schwer genug.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftst., 1890-1935, 'Merkblatt für Geschworene')


Alle guten Triebe sind richtig.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

Die Katholiken sitzen vor ihrer Hütte. Ein Heide geht vorbei und pfeift sich eins. Die Katholiken tuscheln: 'Der wird sich schön wundern, wenn er stirbt!' Sie klopfen sich auf den Bauch ihrer Frömmigkeit, denn sie haben einen Fahrschein, der Heide aber hat keinen, und er weiß es nicht einmal.
Wie hochmütig kann Demut sein!
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Schönheit wirkt auf den ersten Blick angenehm, aber wem fällt sie auf, wenn sie drei Tage im Haus ist?
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-100)

Mein Name ist Barbara Elligmann.
(Barbara Elligmann, dt. TV-Moderatorin)

Wer sein Haus vom Architekten einrichten läßt, wundere sich nicht, wenn's nachher aussieht, als wohne er gar nicht drin.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)

Die Liebe geht, wenn die Erwartung getäuscht wird.
(Wilhelm Weber-Brauns)

Humor und Geduld sind Kamele, mit denen wir durch jede Wüste kommen.
(Phil Bosmans, belgischer Theologe u. Schriftsteller)

Du kannst nicht Schlittschuhlaufen lernen, ohne dich lächerlich zu machen. Auch das Eis des Lebens ist glatt.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

I can resist everything but temptation.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugenden hält.
(Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

Der Dirne Neugier leistet Magddienste der Dirne Geschwätzigkeit.
(Marie v. Ebner-Eschenbach, österr. Schriftst., 1830-1916)

Die Öffentlichkeit! Wie vieler Narren bedarf es, um eine Öffentlichkeit zu ergeben?
(Chamfort, frz. Schriftst. und Philosoph, 1741-94 (Selbstm.))

Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Zeigt den Beweis eurer Liebe, auch öffentlich.
(2. Korinther 8,24)

Wer mit den Wölfen heult, wird kurz oder lang von ihnen zerrissen.
(Adolf Spemann)

Selten denkt das Frauenzimmer / Denkt es aber, taugt es nichts!
(Friedrich Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900)

Je mehr wir planen, regeln, reglementieren, desto mehr nimmt das Chaos zu. Das mußte man einmal einsehen: das Chaos ist die Ordnung.
(Aurel Schmidt)

Zu den wichtigsten Geschlechtsorganen gehört unsere Phantasie
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)

Die Religion? - Der beliebte Ersatz für den Glauben.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

Sag mir all meine Fehler, von Mann zu Mann.
Ich kann alles ertragen, außer Schmeichelei.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1900)

Die öffentliche Meinung ist eine von der Presse hochgespielte Seifenblase.
(Enzio Hauser)

Da wir wissen, daß Gott nichts Böses tun kann, läßt sich leicht erraten, woher die Frau kommt.
(Emile Zola, franz. Schriftsteller, 1840-1902)

Welche Religion ist die Wahre? Für die Masse jede, für den denkenden Menschen nur die, die er sich selbst aufbaut.
(A.O. Weber)

Wenn eine Frau fünf Minuten nichts sagt, ist es an der Zeit Wiederbelebungsmaßnahmen zu ergreifen.
(anonym)

So many men, so little time.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980)

Begehrst du sie, so sagen sie, du seist vulgär wie alle anderen Männer; begehrst du sie nicht, so sagen sie, du seist impotent.
(Pitigrilli)

Tief in seinem Inneren weiß jeder Mann, daß er ein wertloser Misthaufen ist. Er ist geil wie ein Vieh und schämt sich deswegen zutiefst.
(Valerie Solanas, amerikan. Radikalfeministin, 1936-1988)

Wenn ich mich zwischen zwei Sünden entscheiden muss, begehe ich immer diejenige, die ich noch nicht kenne.
(Mae West, amerikan. Schauspielerin, 1892-1980)

Was man von einem einzigen abkupfert, ist ein Plagiat; was man von zweien abkupfert, ist wissenschaftliche Forschung.
(unbekannt)

There are two types of people in this world, good and bad. The good sleep better, but the bad seem to enjoy the waking hours much more.
(Woody Allen, amerikan. Schauspieler u. Regisseur, 1935-)

Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in zwei Wochen verlor ich 14 Tage.
(Joe E. Lewis)

Als ich den Leuten in Nordirland erzählte, dass ich Atheist sei, stand eine Frau im Publikum auf und fragte: "Nun gut, aber ist es der katholische oder der protestantische Gott, an den Sie nicht glauben?"
(Quentin Crisp)

Das ist schön bei uns Deutschen; keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.
(Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)

Die Asyslbewerberzahlen lägen auf zu hohem Niveau und zu hohes Niveau möchte sich Herr Kanther nicht nachsagen lassen.
(Friedrich Küppersbusch, dt. Fernsehmoderator)

Die Fortschritte der Medizin sind ungeheuer - man ist sich seines Todes nicht mehr sicher.
(Hermann Kesten, dt. Schriftsteller, 1900-1996)

Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen, darf man sicher sein, daß er nie welches gehabt hat.
(Aristoteles Onassis, grich. Reeder, 1906-1975)

Sterben kann gar nicht so schwer sein - bisher hat es noch jeder geschafft.
(Norman Mailer, amerikan. Schriftsteller, *1923)

Geld allein macht nicht glücklich, aber es besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.
(Marcel Reich-Ranicki, dt. Literaturkritiker)

Ruhm bedeutet vor allem, daß man zum richtigen Zeitpunkt stirbt.
(Alfred Polgar, österr. Schriftsteller u. Kritiker, 1873-1955)

Das Licht am Ende des Tunnels ist meistens eine Leuchttafel, auf der "Kein Ausgang" steht.
(unbekannt)

Humor zu analysieren ist wie das Sezieren eines Frosches - niemand tut es gern und am Ende ist der Gegenstand der Analyse tot.
(unbekannt)

Papst John Paul wäre wesentlich beliebter, wenn er sich Papst John Paul George and Ringo nennen würde.
(Paul Krassner)

Soweit ich weiß, wird in keinem Kirchenlied das hohe Lied der Intelligenz gesungen.
(Bertrand Russell, engl. Philosoph und Sozialkritiker, 1872-1970)

When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm very good.
(Mae West, amerikan. Schauspielerin, 1892-1980)

Durch Frauen werden die Höhepunkte des Lebens bereichert und die Tiefpunkte vermehrt.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Ein Onkel, der gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß Klavier spielt.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1982)

Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftst., 1830-1916)

Getretener Quark wird breit - nicht stark.
(Johann W. von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

Schüchternheit ist ein Fehler, den man nicht tadeln darf, wenn man ihn heilen will.
(F. Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680)

Es gibt nur eine Unannehmlichkeit, die peinlicher ist, als in aller Munde zu sein: nicht in aller Munde zu sein.
(Oscar Wilde, engl. Schriftst., 1854-1900)

Sex is not the answer. Sex is the question.
"Yes" is the answer.

Die Kunst zu gefallen, ist die Kunst zu täuschen.
(Marquis de Luc de Clapieres Vauvenargüs, frz. phil. Schriftsteller, 1715-1747)

Bemüh' Dich nur und sei hübsch froh, der Ärger kommt schon sowieso.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1882)

Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftst., 1830-1916)

Ein Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr an.
(J. W. von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

Militärische Intelligenz ist ein Widerspruch in sich.
(Groucho Marx, amerik. Komiker, 1895-1977)

Alkohol ist keine Antwort, aber man vergißt beim Trinken die Frage.
(Henry Mon)

Wenn ich nicht verliere, kann er nicht gewinnen.
(Boris Becker, dt. Tennisspieler)

Das schöne Gefühl, Geld zu haben, ist nicht so intensiv, wie das Scheißgefühl, kein Geld zu haben.
(Herbert Achternbusch, dt. Schriftsteller u. Filmemacher, *1938)

Die Unglücklichen schöpfen Trost aus den schlimmeren Leiden anderer.
(Äsop, griech. Fabeldichter, 6. Jh. v. Chr.)

Das Gehirn ist ein Organ, mit dem wir denken, daß wir denken.

Meßgewänder sind das Kostüm der Narren am Himmlischen Hof.
(A. Bierce, amerikan. Journalist und Schriftsteller, 1842-1914)

Bild Literaturtipp
Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch.
Gesellschaftskritisches Wörterbuch eines Zynikers. Ledereinband, 551 Seiten.

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Women: You can't live with them, and you can't get them to dress up in a skimpy Nazi costume and beat you with a warm squash.
(Emo Phillips)

I've been rich and I've been poor. Believe me, rich is better.
(Mae West, amerikan. Schauspielerin, 1892-1980)

I don't want to be immortal through my work. I want to be immortal through not dying.
(Woody Allen, amerikan. Schausp. u. Regisseur, 1935-)

Once there was a time when all people believed in God and the church ruled. This time is called the Dark Ages.

"He who can, does. He who cannot teaches.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Democracy is a form of government that substitutes election by the incompetent many for appointment by the corrupt few.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

The quickest way to a man's heart is through his chest, with an axe.

Entweder man muss sich auflehnen, oder man macht sich mitschuldig.
(Ignazio Silone, ital. Schriftsteller 1900-1978)

Wir sprechen fast nur denen gesunden Menschenverstand zu, die unserer Meinung sind.
(La Rochefoucauld, frz. Schriftstller, 1613-1680 )

Dummheit ist ansteckend, Verstand wächst sich kaum zur Epidemie aus.
(Kazimierz Bartoszewicz, 1852-1930)

Whenever I'm caught between two evils, I take the one I've never tried.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980)

Too much of a good thing is wonderful.
(Mae West, amerikan. Schauspielerin, 1892-1980)

If only God would give me some clear sign! Like making a large deposit in my name in a Swiss bank.
(Woody Allen, am. Schauspieler u. Regisseur, 1935-)

A diplomat...is a person who can tell you to go to hell in such a way that you actually look forward to the trip.
(Caskie Stinnett)

A jury consists of twelve persons chosen to decide who has the better lawyer.
(Robert Frost, amerik. Lyriker, 1874-1963)

Diplomacy is the art of saying 'Nice doggie' until you can find a rock.
(Will Rogers, am. Humorist, 1879-1935)

I don't know if God exists, but it would be better for His reputation if he didn't.
(Jules Renard, franz. Schriftsteller, 1864-1910)

I think that God in creating Man somewhat overestimated his ability.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

I thoroughly disapprove of duels. If a man should challenge me, I would take him kindly and forgivingly by the hand and lead him to a quiet place and kill him.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1910)

The fact that a believer is happier than a skeptic is no more to the point than the fact than a drunken man is happier than a sober one.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)

Whenever I hear anyone arguing for slavery, I feel a strong impulse to see it tried on him personally.
(Abraham Lincoln, am. Staatsmann, 1809-1865)

Das Schlimmste, das ich kenne, ist Untertänigkeit oder der Wunsch, sich unbedingt zu unterwerfen, dieses Mitmachen, Mitlaufen, Mitsingen, Mitmarschieren und dabei auch noch in eine peinliche Euphorie verfallen.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-1985)

Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.
(Pearl S. Buck, amerik. Schriftstellerin, 1892-1973)

Der Erfolg zählt. Die Mißerfolge werden gezählt.
(Nikolaus Cybinski, dt. Aphoristiker, geb. 1936)

Tu soviel Gutes, wie Du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber.
(Charles Dickens, engl. Schriftsteller, 1812-1870)

Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen.
(Friedrich Dürrenmatt, schweizer. Schriftsteller, 1921-1990)

Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes.
(Cornelius Gustav Gurlitt, dt. Architekt und Kunsthistoriker 1850-1938)

Sich selbst etwas versprechen und es nicht halten ist der nächste Weg zur Nullität und Charakterlosigkeit.
(Christian Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)

Meinungen sind wie Grundstücke: Erstens sind sie zu teuer, und zweitens kann man nicht immer darauf bauen.
(Dieter Hildebrandt, dt. Kabarettist, geb. 1927)

Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen.
(Victor Hugo, franz. Schriftsteller, 1802-1885)

Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man recht haben und ein Idiot sein kann.
(Martin Kessel, dt. Schriftsteller, 1901-1990)

Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Grösse unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.
(Martin Luther King, amerik. Bürgerrechtler, 1929-1968)

Früher standen sich die Menschen näher. Es blieb ihnen nichts anderes übrig. Die Schußwaffen trugen nicht weit.
(S. J. Lec, polnischer Satiriker, 1909-1966)

Die meisten von uns sind wie Litfaßsäulen. Wer zuletzt was draufklebt, hat recht.
(Johannes Leppich, dt. kath. Theologe u. Jesuitenpater, 1915-1992)

Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten.
(Francois G. de Levis, 1720-1781)

Mein unerschütterliche Glaube an die Dummheit des Tieres Mensch hat mich nie enttäuscht und ist mir im Lauf des Lebens oft zustatten gekommen.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker und Schriftsteller, 1742-1799)

Sex-Leitfäden sind meist Parfümrezepte, verfaßt von Leuten, die einen Stockschnupfen haben.
(Henry Miller, amerik. Schriftsteller, 1891-1980)

Ob ein Mensch ein Gentleman ist, erkennt man an seinem Benehmen denjenigen Menschen gegenüber, von denen er keinen Nutzen hat.
(William Lyon Phelps, amerikan. Literaturkritiker, 1865 - 1943)

Der Ruin des Nächsten erfreut Freund und Feind.
(unbekannt)

Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen Fehler bei anderen entdecken.
(Francois Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1680)

Ein Kamel ist ein Rennpferd, das von einem Komitee entworfen wurde.
(B. Schleppey)

Jeder kann seine eigene Meinung haben, aber manche verdient Prügel.
(B. Schleppey)

Der Unterschied zwischen Psychiater und Patient: der eine hat die Schlüssel.
(B. Schleppey)

Die Erde ist das einzige Irrenhaus, das von seinen Insassen verwaltet wird.
(U. Schmidt)

Wenig und Viel sind wandelbar wie Geschenke, je nachdem sie der Gebende oder der Empfangende betrachtet.
(Tschuang-tse, chinesischer Philosoph, 4. Jh. v. Chr.)

Kein Breitengrad, der nicht dächte, er wäre Äquator geworden, wenn alles mit rechten Dingen zugegangen wäre.
(unbekannt)

Lärm beweist nichts. Oft gackert eine Henne, die bloß ein Ei legte, als hätte sie einen Planetoiden gelegt.
(unbekannt)

Es gibt Menschen, die bringen alle schönen und heroischen Taten fertig, nur eine nicht: sich zu enthalten, den Unglücklichen von ihrem Glück zu erzählen.
(unbekannt)

Das gute Gedächtnis ist wie ein Sack, es behält alles. Das bessere Gedächtnis ist wie ein Sieb, es behält nur, worauf es ankommt.
(Hellmut Walters, dt. Aphoristiker, geb. 1930)

Das Leben hat keinen Sinn, außer dem, den wir ihm geben. Es ermutigt den Menschen nicht, noch demütigt es ihn.
(Thornton Wilder, amerikan. Schriftsteller, 1897-1965)

Menschliche Reife beginnt dort, wo die Sorge um andere größer wird als um die eigene Person.
(unbekannt)

Universitäten sind Bildungsstätten, die aus Neunmalklugen Siebengescheite machen.
(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1936)

Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

Daraus, daß die Sonne bisher jeden Tag aufgegangen ist, folgt logisch nicht, daß sie es morgen wieder tut.
(Freiherr Carl Friedrich von Weizsäcker, dt. Physiker u. Philosoph, *1912)

Seitdem es Flugzeuge gibt, sind die entfernten Verwandten auch nicht mehr das, was sie einmal waren.
(Helmut Qualtinger, österr. Schriftsteller, 1928-1986)

Nur Reisen verwandelt das Spießbürgerliche und Kleinstädtische in unserer Brust in etwas Weltbürgerliches und Großstädtisches.
(Jean Paul, dt. Dichter, 1763-1825)

Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung, die der Reisende nicht ahnt.
(Martin Buber, jüd. Religionsphilosoph, 1878-1965)

Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt.
(Joseph von Eichendorff, dt. Dichter, 1788-1856)

Wie es Leute gibt, die Bücher wirklich studieren, und andere, die sie nur durchblättern, gibt es Reisende, die es mit Ländern ebenso machen: Sie studieren sie nicht, sondern blättern sie nur durch.
(Ferdinando Galiani, ital. Schriftsteller, 1728-1787)

Ein Zufall, der Gutes bringt, wird als Vorsehung angesehen, ein Zufall jedoch, der böse ausgeht, ist Schicksal.
(Reinhard Baumgart)

Das einzige Mittel, das Leben zu ertragen, ist: Es schön zu finden.
(Rudolf Leonhard, dt. Schriftsteller, 1889-1953)

Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.
(Albert Schweitzer, dt. Theol., Mediziner u. Phil., 1875-1965)

Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)

Das Weltall zerfällt in zwei Teile: Ich und der Rest.
(Giovanni Papini, italien. Schriftsteller, 1881-1956)

Es ist besser, für etwas zu kämpfen, als gegen etwas.
(Amos Bronson Alcott, amerikan. Pädagoge u. Phil., 1799-1888)

Ein Wunsch kann durch nichts mehr verlieren als dadurch, daß er in Erfüllung geht.
(Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)

Jeder Mensch bereitet uns auf irgendeine Art Vergnügen: Der eine, wenn er ein Zimmer betritt, der andere, wenn er es verläßt.
(Hermann J. Bang, dänischer Schriftsteller, 1857-1912)

Am meisten fühlt man sich von der Wahrheit getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte.
(Friedl Beutelrock, dt. Schriftstellerin, 1899-1956)

Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, daß man nichts genossen hat.
(Giovanni Boccacio, ital. Dichter, 1313-1375)

Einen Wahn verlieren macht weiser als eine Wahrheit finden.
(Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)

Die Ehe funktioniert am besten, wenn beide Partner ein bißchen unverheiratet bleiben.
(Claudia Cardinale)

Das Laster korrigiert besser als die Tugend. Ertrage einen lasterhaften Menschen, und du erschrickst vor dem Laster. Erdulde einen tugendhaften Menschen, und sofort haßt du die ganze Tugend.
(Tony Duvert)

Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.
(Theodor Fontane, dt. Schriftst., 1819-1863)

Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)

Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million.
(Franklin D. Roosevelt, amerikan. Politiker, 1882-1945)

Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.
(Sigmund Freud, österr. Psychologe u. Psychiater, 1856-1939)

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier.
(Mahatma Gandhi, ind. Politiker, 1869-1948)

Wenn alles Geld und Grundbesitz auf der Welt gleichmäßig verteilt würde, sagen wir um 15.00 Uhr, dann gäbe es um 15.30 Uhr bereits merkliche Unterschiede in den finanziellen Verhältnissen der Empfänger.
(Jean-Paul Getty, amerikan. Milliardär, 1892-1976)

Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last hat man die Last der Jahre.
(Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes.
(Cornelius Gustav Gurlitt, dt. Architekt und Kunsthistoriker 1850-1938)

Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überläßt.
(Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, *1926)

Viel Wissen bedeutet noch nicht Verstand.
(Heraklit, gr. Philosoph, 540-480 v. Chr.)

Der Weg ist das Ziel.
(Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v. Chr.)

Auf die Arbeit schimpft man nur so lange, bis man keine mehr hat.
(Sinclair Lewis, amerikan. Romancier, 1885-1951)

Fühlst du dich von jemand beleidigt, so stellst du dich geistig unter ihn.
(östliche Weisheit)

Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform.
(William Somerset Maugham, engl. Schriftsteller, 1874-1965)

Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Hoffnungen, Pläne und Illusionen sind Verjüngungselemente des Lebens. Es sind Morgenröten, deren Glanz immer wieder bezaubert.
(Martin Kessel, dt. Aphoristiker, 1901-1990)

Männer sprechen im Durchschnitt um die 25000 Wörter pro Tag und Frauen etwa 30000. Das Dumme ist nur, dass ich abends, wenn ich nach Hause komme, meine 25000 Wörter schon vergeben habe, während meine Frau mit ihren 30000 noch anfängt.
(Michael Collins)

Schöne Tage - nicht weinen, daß sie vergangen, sondern lächeln, daß sie gewesen.
(Rabindranath Tagore, ind. Dichter u. Philosoph, 1861-941)

Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich.
(Andre Gide, frz. Schriftsteller, 1869-1951)

Zu den herbsten Enttäuschungen des Lebens zählen oft die erfüllten Wünsche.
(Karl Heinrich Waggerl, österr. Erzähler, 1897-1973)

Die Wissenden reden nicht viel, die Redenden wissen nicht viel.
(chinesisches Sprichwort)

Die schönste Freude erlebt man immer da, wo sie am wenigsten erwartet wird.
(Antoine de Saint-Excupery, frz. Schriftst., 1900-1944)

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
(Antoine de Saint-Excupery, franz. Schriftsteller, 1900-1944)

So ist das Leben: Mal verliert man, mal gewinnen die anderen.
(unbekannt)

Vaterland nennt der Staat immer dann, wenn er sich anschickt, auf Menschenmord auszugehen.
(aus Romulus der Große, Friedrich Dürrenmatt)

Die einzige Freiheit, die diesen Namen verdient, ist das Recht, unser Wohlergehen auf unserem eigenen Wege zu verfolgen, solange wir nicht anderen das ihrige verkümmern oder ihre darauf gerichteten Bemühungen
durchkreuzen.
(John Stuart Mill, engl. Phil., 1806-1873)

Sex-Leitfäden sind meist Parfümrezepte, verfaßt von Leuten, die einen Stockschnupfen haben.
(Henry Miller, amerikan. Schriftst., 1891-1980)

Manche Leute kennt man vom Wegschauen besser als vom Hinsehen.
(Fritz Muliar, österr. Kammerschauspieler, Regisseur u. Schriftsteller, *1919)

Sorgen sind wie Babys: Je mehr man sie hätschelt, desto besser gedeihen sie.
(Helmut Qualtinger, österr. Schauspieler, 1928-86)

Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich die Dummköpfe.
(Jonathan Swift, engl. Schriftst., 1667-1745, Gullivers Reisen)

Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden, aber sie schießen damit.
(Gerhard Uhlenbruck, dt. Imunbiologe, *1915)

Wozu weibliche Unvernunft imstande ist, hat sich schon an der Idee erwiesen, sich von einer sprechenden Schlange Diätvorschriften geben zu lassen.
(Orson Welles, amerikan. Schausp. u. Schriftst., 1915-1985)

Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben.
(A. Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Was man mühelos erreichen kann, ist gewöhnlich nicht der Mühe wert, erreicht zu werden.
(Sprichwort)

Die Vernunft spricht leise, deshalb wird sie so oft nicht gehört.
(Nehru, indischer Politiker, 1889-1964)




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(C) Markus Gansel
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